Arm und Reich – segu | Lernplattform für offenen Geschichtsunterricht https://segu-geschichte.de Thu, 11 Oct 2018 07:18:43 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.2.2 https://segu-geschichte.de/wp-content/uploads/2017/09/cropped-segugeschichtelogo2-32x32.jpg Arm und Reich – segu | Lernplattform für offenen Geschichtsunterricht https://segu-geschichte.de 32 32 Arbeit in der Fabrik | Gemälde „Das Eisenwalzwerk“ https://segu-geschichte.de/arbeit/ Sat, 04 Nov 2017 18:45:55 +0000 https://segu-geschichte.de/?page_id=18134 Industrielle Revolution und soziale Frage | Modul 2 | Quellen untersuchen: Gemälde | Arbeitsbedigungen | ◻ leicht | ca. 30 min Adolph von Menzel: Das Eisenwalzwerk (Gemälde von 1875), Public Domain (via Wikimedia) Ein Gemälde, das Arbeiter in einer Fabrik zeigt? Als Adolph von Menzel 1875 sein Werk „Das Eisenwalzwerk“ der Öffentlichkeit vorstellte, befand sich das (vier Jahre zuvor gegründete) Deutsche Reich in der Phase der Hochindustrialisierung. Der wichtigste Wirtschaftsbereich war zu dieser Zeit die Stahlproduktion. Der Maler war bereits drei Jahre zuvor in ein damals modernes Stahlwerk nach Schlesien gereist, um dort die Industriearbeiter zu beobachten, und fertigte zahlreiche Detailskizzen an. Sie waren die Grundlage des 158 cm hohen und 254 breiten Gemäldes. Das Bild fand große Beachtung. Mal wurde Menzels ... weiterlesen ...

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Industrielle Revolution und soziale Frage | Modul 2 | Quellen untersuchen: Gemälde | Arbeitsbedigungen | ◻ leicht | ca. 30 min

Adolph von Menzel: Das Eisenwalzwerk (Gemälde von 1875), Public Domain (via Wikimedia)

Ein Gemälde, das Arbeiter in einer Fabrik zeigt? Als Adolph von Menzel 1875 sein Werk „Das Eisenwalzwerk“ der Öffentlichkeit vorstellte, befand sich das (vier Jahre zuvor gegründete) Deutsche Reich in der Phase der Hochindustrialisierung. Der wichtigste Wirtschaftsbereich war zu dieser Zeit die Stahlproduktion. Der Maler war bereits drei Jahre zuvor in ein damals modernes Stahlwerk nach Schlesien gereist, um dort die Industriearbeiter zu beobachten, und fertigte zahlreiche Detailskizzen an. Sie waren die Grundlage des 158 cm hohen und 254 breiten Gemäldes. Das Bild fand große Beachtung. Mal wurde Menzels Gemälde als Ausdruck des technischen Fortschritts, mal als Klage gegen die Arbeitsbedingungen in den Fabriken interpretiert. Menzel selbst betonte, er habe die Fabrikarbeit möglichst realistisch abzubilden versucht. 

Auf dem Bild ist eine große, düstere Fabrikhalle zu sehen, in der aus Blöcken glühenden Stahls Eisenbahnschienen geformt wurden. Es zeigt nicht nur den Arbeitsprozess, sondern auch den Tagesablauf eines Fabrikarbeiters. 

 

Aufgaben

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Stichworte zum Modul Fabrikarbeit | Geschichte | Geschichtsunterricht | Unterricht | Industrialisierung| Menzel| Eisenwalzwerk | Arbeiter | Alltagsgeschichte | Video

Die Antworten zu den Aufgaben kannst du entweder in deine Geschichtsmappe schreiben – ganz einfach mit Stift und PapierDu kannst die Antworten aber auch in die Textfelder unter den Aufgaben eingeben und anschließend ausdrucken oder als pdf abspeichern. Klicke dafür auf das Drucker-Symbol. Hier erhältst du weitere Informationen

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Geschichte des Wohnens | Video https://segu-geschichte.de/wohnen/ Fri, 11 Nov 2016 11:55:17 +0000 http://segu-blog.de/?page_id=612 Industrielle Revolution und soziale Frage | Modul 7 | Verstehen und Urteilen | Alltag | Arm und Reich | ◻◻ mittel | ca. 30 min | optional vertiefende Aufgabe: 20 min Unbekannter Fotograf: Blick auf Essen 1890 | Vollständiges Bild und Bildnachweis (Public Domain, Wikimedia)   Die soziale Frage lässt sich anhand der Wohnsituation der Menschen besonders gut verdeutlichen – davon handelt das folgende Video über die Geschichte des Wohnens. Die Aufgaben sind im Video enthalten, stehen aber auch noch einmal unten am Seitenende.       Stichworte zum Modul Geschichte des Wohnens| Industrielle Revolution | Geschichte | Geschichtsunterricht | Unterricht |Urbanisierung | Stadtflucht | Stadt | Migration | Miethaus | Bauernhof | Mietskasernen | Bürgertum | Arbeiter Die Antworten ... weiterlesen ...

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Industrielle Revolution und soziale Frage | Modul 7 | Verstehen und Urteilen | Alltag | Arm und Reich | ◻◻ mittel | ca. 30 min | optional vertiefende Aufgabe: 20 min

WohnenUnbekannter Fotograf: Blick auf Essen 1890 | Vollständiges Bild und Bildnachweis (Public Domain, Wikimedia)

 

Die soziale Frage lässt sich anhand der Wohnsituation der Menschen besonders gut verdeutlichen – davon handelt das folgende Video über die Geschichte des Wohnens. Die Aufgaben sind im Video enthalten, stehen aber auch noch einmal unten am Seitenende.

 

 

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Stichworte zum Modul Geschichte des Wohnens| Industrielle Revolution | Geschichte | Geschichtsunterricht | Unterricht |Urbanisierung | Stadtflucht | Stadt | Migration | Miethaus | Bauernhof | Mietskasernen | Bürgertum | Arbeiter

Die Antworten zu den Aufgaben kannst du entweder in deine Geschichtsmappe schreiben – ganz einfach mit Stift und PapierDu kannst die Antworten aber auch in die Textfelder unter den Aufgaben eingeben und anschließend ausdrucken oder als pdf abspeichern. Klicke dafür auf das Drucker-Symbol. Hier erhältst du weitere Informationen

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Der dritte Stand | Karikatur https://segu-geschichte.de/der-dritte-stand/ Thu, 10 Nov 2016 14:32:30 +0000 https://segu-geschichte.de/?page_id=1015 Französische Revolution | Modul 2 | Quellen untersuchen: Karikatur | Ständegesellschaft | ◻◻ mittel | ca. 30 min Im 18. Jahrhundert waren viele Menschen in Frankreich unzufrieden und ein gesellschaftlicher Konflikt spitzte sich immer weiter zu. Um welchen Konflikt ging es? Um diese Frage zu beantworten, sollst du folgendes Flugblatt aus dem Jahr 1789 untersuchen. Flugblätter waren zur Zeit der Französischen Revolution ein wichtiges Massenmedium, um gesellschaftliche Verhältnisse zu kritisieren. Viele Menschen konnten weder lesen noch schreiben, die Bildsprache der Karikatur aber konnten sie verstehen. Fahre mit der Maus über das Bild und lies dir die Informationen über Bilddetails (rote Punkte) und die dargestellten Personen (gelbe Punkte) genau durch.   Unbekannter Zeichner (Initialen: M.P.): „A faut esperer q’eu.s jeu la finira bentot“ (Es darf ... weiterlesen ...

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Französische Revolution | Modul 2 | Quellen untersuchen: Karikatur | Ständegesellschaft | ◻◻ mittel | ca. 30 min

Im 18. Jahrhundert waren viele Menschen in Frankreich unzufrieden und ein gesellschaftlicher Konflikt spitzte sich immer weiter zu. Um welchen Konflikt ging es? Um diese Frage zu beantworten, sollst du folgendes Flugblatt aus dem Jahr 1789 untersuchen. Flugblätter waren zur Zeit der Französischen Revolution ein wichtiges Massenmedium, um gesellschaftliche Verhältnisse zu kritisieren. Viele Menschen konnten weder lesen noch schreiben, die Bildsprache der Karikatur aber konnten sie verstehen. Fahre mit der Maus über das Bild und lies dir die Informationen über Bilddetails (rote Punkte) und die dargestellten Personen (gelbe Punkte) genau durch.

 

Unbekannter Zeichner (Initialen: M.P.): „A faut esperer q’eu.s jeu la finira bentot“ (Es darf gehofft werden, dass das Spiel bald vorbei ist), Karikatur von 1789 | Bildnachweis (Public Domain, Wikimedia) 

 

Aufgabe

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Video-Tipp

Das Video Französische Revolution? auf der Seite von musstewissen Geschichte gibt dir einen kurzen Überblick und erklärt dir noch mehr Hintergründe zur Karikatur. Es dauert 7 Minuten. [externer Link: funk/ZDF]

 

Ständegesellschaft

segu-Tipp

Im segu-Modul Bete – Beschütze – Arbeite! | Ständegesellschaft lernst du eine etwa 300 Jahre ältere Bildquelle zu den drei Ständen kennen. Ende des 15. Jahrhunderts wurde die Ständegesellschaft noch anders beurteilt.

 

Die Antworten zu den Aufgaben kannst du entweder in deine Geschichtsmappe schreiben – ganz einfach mit Stift und PapierDu kannst die Antworten aber auch in die Textfelder unter den Aufgaben eingeben und anschließend ausdrucken oder als pdf abspeichern. Klicke dafür auf das Drucker-Symbol. Hier erhältst du weitere Informationen

Stichworte zum Modul Karikatur Dritter Stand | Französische Revolution | Adel | Klerus | Ständegesellschaft | Ständeordnung | Geschichte | Geschichtsunterricht | Unterricht | Bildquelle | Quellen | Flugblätter

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Leben auf dem Land | „bedauernswert und hart“ https://segu-geschichte.de/land/ Sun, 23 Oct 2016 15:48:18 +0000 https://segu-geschichte.de/?page_id=15272 Lebenswelt Mittelalter | Modul 5 | Wissen | Alltag | ◻ leicht | ca. 30 min Ausschnitt aus dem Heidelberger Sachsenspiegel aus dem 13. Jahrhundert | Bildnachweis (CC BY SA 3.0, Universitätsbibliothek Heidelberg): Bild anklicken   Im Mittelalter lebte die große Mehrheit der Menschen auf dem Land: im Frühmittelalter noch über 95 Prozent, am Ende des Mittelalters (als die Städte immer größer geworden waren) immer noch über 80 Prozent. Über das Leben der Menschen auf den Bauernhöfen und in den meist ganz kleinen Dörfern wissen wir nur wenig. Sie gehören zu den sogenannten „stummen Gruppen“ – sie konnten nicht schreiben, haben also auch keine schriftlichen Quellen überlassen. Eine der wenigen Schilderungen, die eine Vorstellung über das ländliche Alltagsleben gibt, stammt ... weiterlesen ...

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Lebenswelt Mittelalter | Modul 5 | Wissen | Alltag | ◻ leicht | ca. 30 min

sachsenspiegelAusschnitt aus dem Heidelberger Sachsenspiegel aus dem 13. Jahrhundert | Bildnachweis (CC BY SA 3.0, Universitätsbibliothek Heidelberg): Bild anklicken

 

Im Mittelalter lebte die große Mehrheit der Menschen auf dem Land: im Frühmittelalter noch über 95 Prozent, am Ende des Mittelalters (als die Städte immer größer geworden waren) immer noch über 80 Prozent. Über das Leben der Menschen auf den Bauernhöfen und in den meist ganz kleinen Dörfern wissen wir nur wenig. Sie gehören zu den sogenannten „stummen Gruppen“ – sie konnten nicht schreiben, haben also auch keine schriftlichen Quellen überlassen. Eine der wenigen Schilderungen, die eine Vorstellung über das ländliche Alltagsleben gibt, stammt erst aus dem frühen 16. Jahrhundert (also am Beginn der Neuzeit). Der Priester Johannes Böhm schrieb 1520:

Der letzte Stand ist derer, die auf dem Lande in Dörfern und Gehöften wohnen und dasselbe bebauen und deshalb Landleute genannt werden. Ihre Lage ist ziemlich bedauernswert und hart. Sie wohnen abgesondert voneinander, demütig mit ihren Angehörigen und ihrem Viehstand. Hütten aus Lehm und Holz, wenig über die Erde hervorragend und mit Stroh gedeckt sind ihre Häuser. Geringes Brot, Haferbrei oder gekochtes Gemüse ist ihre Speise, Wasser und Molken ihr Getränk. Ein leinener Rock, ein paar Stiefel, ein brauner Hut ist ihre Kleidung. Das Volk ist jederzeit ohne Ruhe, arbeitsam, unsauber.

aus: Günther Franz: Quellen zur Geschichte des deutschen Bauernstandes in der Neuzeit, Darmstadt 1963, Bd. 1, S. 3

Dabei hatten sich die Lebensverhältnisse zum Ende des Mittelalters schon gebessert, denn neue Arbeitsgeräte (wie zum Beispiel der Pflug aus Eisen) oder neue Arbeitstechniken (wie die Dreifelderwirtschaft) brachten höhere Erträge in der Landwirtschaft. Im Laufe des Hoch- und Spätmittelalters wuchs deshalb die Bevölkerung in Europa stark an – nach Schätzungen von etwa 24 Millionen Menschen um das Jahr 1000 bis auf 54 Millionen um 1340. Durch die große Pest 1348/49 ist die Bevölkerungszahl anschließend wieder geschrumpft – auf um 1400 ungefähr 38 Millionen Menschen.

Dass die Bauern ein armseliges Leben führen mussten, hatte auch mit ihrer Abhängigkeit zu tun. Die meisten Menschen auf dem Land waren nicht frei, sondern unterstanden einem Grundherren. Sie bekamen Land „geliehen“ (daher der Name „Lehnswesen“) und mussten im Gegenzug Abgaben meist in Form von Naturalien leisten. Das Lehnswesen setzte sich nach oben fort: Die Grundherren erhielten ihre Ländereien als Lehen von einem Fürsten, einem Bischof oder einem Kloster – auch sie mussten Abgaben an ihre Lehnsherren abliefern. 

Eine der wenigen Quellen, die uns einen Einblick in das Leben auf dem Land geben können, ist der sogenannte Sachsenspiegel – ein zwischen 1220 und 1235 von Eike von Repgow verfasstes Buch über die damalige Rechtsprechung. Weil die meisten Menschen im Mittelalter nicht lesen konnten, gibt es einige mit zahlreichen Bildern versehene Ausgaben (wie oben zu sehen).

 

Aufgaben

1 | a) Im folgenden Quiz siehst du einige Ausschnitte aus dem Sachsenspiegel. Am besten vergrößerst du das Quiz, um die Bilder besser sehen zu können. Wenn du die Bilder anklickst, werden sie noch einmal vergrößert. Ordne den Bildern die richtigen Texte zu. Probiere so lange, bis bei „Lösung überprüfen“ (blauer Haken unten rechts) alle Kästchen grün aufleuchten.

 

Falls die Anwendung nicht reagiert oder zum Vergrößern hier klicken!

 

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Benötigst du weitere Informationen? Auf den Seiten der ZUM (Zentrale für Unterrichtsmedien) werden verschiedene Aspekte des bäuerlichen Lebens im Mittelalter kurz und knapp vorgestellt. Wenn du mehr Zeit hast, kannst du dir auf den Seiten von Planet Schule das Video: Bäuerliches Leben im Mittelalter (15 min) anschauen, in dem Alltagsszenen des mittelalterlichen Landlebens nachgespielt werden.

 

 

Video-Tipp

Das Video Dorfleben im Mittelalter auf der Seite von musstewissen Geschichte gibt dir weitere Informationen über das Leben auf dem Land. Es dauert 8 Minuten. [externer Link: funk/ZDF]

 

Stichworte zum Modul Leben auf dem Land | Geschichte | Geschichtsunterricht | Unterricht | Bauern | Sachsenspiegel

Die Antworten zu den Aufgaben kannst du entweder in deine Geschichtsmappe schreiben – ganz einfach mit Stift und PapierDu kannst die Antworten aber auch in die Textfelder unter den Aufgaben eingeben und anschließend ausdrucken oder als pdf abspeichern. Klicke dafür auf das Drucker-Symbol. Hier erhältst du weitere Informationen

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Umbrüche im 19. Jahrhundert https://segu-geschichte.de/umbrueche-19-jahrhundert/ Thu, 14 Jan 2016 13:42:29 +0000 https://segu-geschichte.de/?page_id=7880 Revolution 1848| Industrielle Revolution und soziale Frage | Modul 1 | Wissen ◻ leicht | ca. 10 min | optionale vertiefende Aufgabe: 10 min Das 19. Jahrhundert war gleich in zweifacher Hinsicht revolutionär. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts gab es noch keinen einheitlichen deutschen Staat. Viele kleinere und größere Staaten wurden von Königen oder Fürsten regiert. In der Bevölkerung gab es Unmut gegen die Bevormundung der monarchischen Herrscher. Die Menschen forderten erstens demokratische Mitsprache, zweitens die Gründung eines vereinten Nationalstaats. 1848 kam es (übrigens auch in vielen anderen europäischen Ländern) zur Revolution. Als industrielle Revolution wird der zweite große Umbruch im 19. Jahrhundert bezeichnet. Neue technische Erfindung und die Verbreitung von Fabrikarbeit haben Wirtschaft und Gesellschaft grundlegend umgekrempelt. Die Industrialisierung ... weiterlesen ...

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Revolution 1848| Industrielle Revolution und soziale Frage | Modul 1 | Wissenleicht | ca. 10 min | optionale vertiefende Aufgabe: 10 min

Das 19. Jahrhundert war gleich in zweifacher Hinsicht revolutionär.

  • Zu Beginn des 19. Jahrhunderts gab es noch keinen einheitlichen deutschen Staat. Viele kleinere und größere Staaten wurden von Königen oder Fürsten regiert. In der Bevölkerung gab es Unmut gegen die Bevormundung der monarchischen Herrscher. Die Menschen forderten erstens demokratische Mitsprache, zweitens die Gründung eines vereinten Nationalstaats. 1848 kam es (übrigens auch in vielen anderen europäischen Ländern) zur Revolution.
  • Als industrielle Revolution wird der zweite große Umbruch im 19. Jahrhundert bezeichnet. Neue technische Erfindung und die Verbreitung von Fabrikarbeit haben Wirtschaft und Gesellschaft grundlegend umgekrempelt. Die Industrialisierung brachte sowohl Fortschritt als auch große soziale Probleme mit sich.

In diesem Modul lernst du einige wichtige Begriffe und Ereignisse beider Umbrüche im 19. Jahrhundert kennen. 

 

Aufgabe

 Falls die Anwendung nicht reagiert oder zum Vergrößern hier klicken!     … und hier!

  

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Stichworte zum Modul Umbrüche 19. Jahrhundert – Revolution 1848 Industrielle Revolution | Vormärz | Geschichte | Geschichtsunterricht | Unterricht | Quiz | Industrialisierung | England | Eisenbahn | Fabriken | Elektrizität | Auto | Marx | Karlsbader Beschlüsse | Hambacher Fest | Nationalismus | Nationalbewegung | Nationalversammlung | Paulskirche | Reichsgründung 1871 | Imperialismus | Kolonialismus

Die Antworten zu den Aufgaben kannst du entweder in deine Geschichtsmappe schreiben – ganz einfach mit Stift und PapierDu kannst die Antworten aber auch in die Textfelder unter den Aufgaben eingeben und anschließend ausdrucken oder als pdf abspeichern. Klicke dafür auf das Drucker-Symbol. Hier erhältst du weitere Informationen

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Weberaufstand 1844 | Ursachen und Verlauf https://segu-geschichte.de/weberaufstand/ Tue, 08 Sep 2015 11:54:52 +0000 https://segu-geschichte.de/?page_id=5457 Industrielle Revolution und soziale Frage | Modul 8 | Quellen untersuchen: Lied | Arm und Reich | Protest und Aufstände | ◻◻ mittel | ca. 30 min Unbekannter Zeichner, Karikatur aus der Zeitschrift „Fliegende Blätter“ von 1848 | Vollständiges Bild und Bildnachweis (Public Domain, Wikimedia): Bild anklicken   Achtung! | Nach diesem Modul kannst du auch noch das Modul Weberaufstand 1844 | Folgen und Wirkung bearbeiten. Proteste gegen die schwierigen Lebens- und Arbeitsbedingungen hatte es auch schon in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts gegeben. Einer der bekanntesten und ersten sozialen Proteste im Zuge der Industrialisierung in den deutschen Ländern war der Weberaufstand in Schlesien von 1844. In dieser Zeit hatte sich sich die Tuchproduktion stark verändert: Wurden Tücher und Stoffe ... weiterlesen ...

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Industrielle Revolution und soziale Frage | Modul 8 | Quellen untersuchen: Lied | Arm und Reich | Protest und Aufstände | ◻◻ mittel | ca. 30 min

WeberaufstandUnbekannter Zeichner, Karikatur aus der Zeitschrift „Fliegende Blätter“ von 1848 | Vollständiges Bild und Bildnachweis (Public Domain, Wikimedia): Bild anklicken

 

Achtung! | Nach diesem Modul kannst du auch noch das Modul Weberaufstand 1844 | Folgen und Wirkung bearbeiten.

Proteste gegen die schwierigen Lebens- und Arbeitsbedingungen hatte es auch schon in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts gegeben. Einer der bekanntesten und ersten sozialen Proteste im Zuge der Industrialisierung in den deutschen Ländern war der Weberaufstand in Schlesien von 1844. In dieser Zeit hatte sich sich die Tuchproduktion stark verändert: Wurden Tücher und Stoffe bisher von einzelnen Webern in Heimarbeit hergestellt, verlagerte sich die Produktion jetzt zunehmend in Fabriken mit mechanischen Webstühlen. Textilien konnten so erstens in besserer Qualität und zweitens schneller und damit viel günstiger gewebt werden. Die Weber bekamen für ihre Waren deshalb immer weniger Geld. Viele Familien gerieten in große Not, auch weil Missernten in den 1840er Jahren dazu führten, dass Lebensmittel immer teurer wurden.

 

Anonymer Verfasser

Das Blutgericht

Lied der Weber in Peterswaldau und Langenbielau

Der Verfasser des Textes lässt sich nicht mehr feststellen, wahrscheinlich wurde es von mehreren Autoren geschrieben | Das Gedicht ist hier in der  damaligen Rechtschreibung abgedruckt | Quelle: Herrmann Püttmann: Bürgerbuch für 1845 S. 199-202

1 | Hier im Ort ist das Gericht,

viel schlimmer als die Vehmen,

wo man nicht mehr ein Urtheil spricht,

das Leben schnell zu nehmen.

2 | Hier wird der Mensch langsam gequält,

hier ist die Folterkammer,

hier werden Seufzer viel gezählt

als Zeugen von dem Jammer.

3 | Die Herren Zwanziger die Henker sind,

die Diener, ihre Schergen,

davon ein Jeder tapfer schind’t,

anstatt was zu verbergen.

4 | Ihr Schurken all‘, ihr Satansbrut!

Ihr höllischen Cujone!

Ihr freßt der Armen Hab‘ und Gut,

und Fluch wird euch zum Lohne!

5 | Ihr seid die Quelle aller Noth,

die hier den Armen drücket,

Ihr seid’s, die ihr das trockne Brod

noch von dem Munde rücket.

6 | Was kümmerts euch, ob arme Leut‘

Kartoffeln kauen müssen,

wenn ihr nur könnt zu jeder Zeit

den besten Braten essen?

7 | Kommt nun ein armer Webersmann,

die Arbeit zu besehen,

findt sich der kleinste Fehler dran,

wird’s ihm gar schlecht ergehen.

8 | Erhält er dann den kargen Lohn,

wird ihm noch abgezogen,

zeigt ihm die Thür mit Spott, und Hohn

kommt ihm noch nachgeflogen.

9 | Hier hilft kein Bitten, hilft kein Fleh’n,

umsonst sind alle Klagen;

gefällts Euch nicht, so könnt ihr gehen,

am Hungertuche nagen.

10 | Nun denke man sich diese Noth

und Elend dieser Armen;

zu Hause keinen Bissen Brod,

ist das nicht zum Erbarmen?

Worterklärungen | Vehme: Anspielung auf Vehmengerichte, die illegal geheime Rechtsprechung ausübten | Die Herren Zwanziger: Fabrikanten in Peterswaldau | Scherge: jemand, der im Auftrag eines anderen gewalttätig wird | Cujon/Kujon: jemand, der als gemein und niederträchtig angesehen wird

 

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Stichworte zum Modul Weberaufstand 1844 | Industrielle Revolution | Geschichte | Geschichtsunterricht | Unterricht | Protest | Arbeiter | Unternehmer

Die Antworten zu den Aufgaben kannst du entweder in deine Geschichtsmappe schreiben – ganz einfach mit Stift und PapierDu kannst die Antworten aber auch in die Textfelder unter den Aufgaben eingeben und anschließend ausdrucken oder als pdf abspeichern. Klicke dafür auf das Drucker-Symbol. Hier erhältst du weitere Informationen

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Bauernkrieg | Geschichts“bild“ https://segu-geschichte.de/bauernkrieg/ Tue, 08 Sep 2015 11:07:29 +0000 https://segu-geschichte.de/?page_id=5425 Reformation | Proteste und Kriege | Modul 4 | Darstellung untersuchen: Panorama-Gemälde | Krieg |  ◻◻◻ schwer | ca. 40 min | optionale vertiefende Aufgabe: 10 min Schlachtberg bei Bad Frankenhausen, links das Panorama-Museum, Foto von 2013 | Vollständiges Bild und Bildnachweis (H.Stolze, Schlachtberg, CC BY-SA 3.0, Wikimedia): Bild anklicken   Proteste gab es im 16. Jahrhundert nicht nur gegen die Kirche. In der frühen Neuzeit lebten im deutschsprachigen Raum noch etwa 80 Prozent der Menschen auf dem Land (heute nur noch etwa ein Viertel). Die meisten Bauern waren damals abhängig von ihren Grundherren, denen sie einen Teil ihrer Erträge abgeben mussten. Noch größer war die Abhängigkeit, wenn die Bauern Leibeigene der Grundherren waren. Kam es zu Missernten, gerieten die ... weiterlesen ...

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Reformation | Proteste und Kriege | Modul 4 | Darstellung untersuchen: Panorama-Gemälde | Krieg ◻◻◻ schwer | ca. 40 min | optionale vertiefende Aufgabe: 10 min

BauernkriegSchlachtberg bei Bad Frankenhausen, links das Panorama-Museum, Foto von 2013 | Vollständiges Bild und Bildnachweis (H.Stolze, Schlachtberg, CC BY-SA 3.0, Wikimedia): Bild anklicken

 

Proteste gab es im 16. Jahrhundert nicht nur gegen die Kirche. In der frühen Neuzeit lebten im deutschsprachigen Raum noch etwa 80 Prozent der Menschen auf dem Land (heute nur noch etwa ein Viertel). Die meisten Bauern waren damals abhängig von ihren Grundherren, denen sie einen Teil ihrer Erträge abgeben mussten. Noch größer war die Abhängigkeit, wenn die Bauern Leibeigene der Grundherren waren. Kam es zu Missernten, gerieten die Menschen auf dem Land schnell in existenzielle Not.

1524 und 1525 erhob sich die Landbevölkerung in verschiedenen Regionen vor allem in Mittel- und Süddeutschland, der nördlichen Schweiz und im Westen Österreichs gegen ihre Grundherren und forderten ihre Rechte ein. Der im März 1525 in Memmingen verfasste Katalog der sogenannten 12 Artikel gilt heute als ein erster wichtiger Versuch, Freiheits- und Menschenrechte durchzusetzen. Doch die Grundherren und Fürsten wollten solchen Forderungen nicht nachgeben. Die Landbevölkerung organisierte sich daraufhin an vielen Orten in Bauernheeren. In verschiedenen Schlachten wurden diese schlecht organisierten und ausgerüsteten Heere von den Truppen der Fürsten vernichtend geschlagen. Nach Schätzungen kamen über 70.000 Menschen ums Leben – die meisten auf der Seite der Aufständischen.

Die Aufstände und Schlachten von 1524/25 werden in der Geschichtsschreibung als Deutscher Bauernkrieg (oder auch: „Revolution des gemeinen Mannes“) bezeichnet. Der Bauernkrieg wurde besonders in der DDR (Deutsche Demokratische Republik) als positives Ereignis der Vergangenheit bewertet. Im Sinne des Marxismus galt die Erhebung der Bauern gegen ihre Grundherren als wichtiger Schritt hin zu einer Gesellschaft, in der die Menschen sich von wirtschaftlichen Abhängigkeiten befreit haben. In der Nähe der Kleinstadt Bad Frankenhausen in Thüringen ereignete sich im Mai 1525 eine der entscheidenden Schlachten des Bauernkrieges. In den 1970er Jahren wurde dort der Bau eines großen Panorama-Museums begonnen. In dem Rundbau befindet sich ein 1722 Quadratmeter großes Gemälde, das die Zeit des Bauernkriegs mit über 3000 Figuren darstellt. Der Künstler Werner Tübke malte zwölf Jahre an dem Bild. Eröffnet wurde das Museum im Herbst 1989.

In diesem Modul lernst du das Gemälde kennen – und sollst der Frage nachgehen, warum mit dem Erinnern an Ereignisse der Vergangenheit und mit Geschichts“bildern“ oft auch politische Interessen verfolgt werden.

 

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Stichworte zum Modul Bauernkriegspanorama | Bauernkrieg | Reformation | Kriege | Geschichte | Geschichtsunterricht | Unterricht |Geschichtsbild | Bad Frankenhausen

Die Antworten zu den Aufgaben kannst du entweder in deine Geschichtsmappe schreiben – ganz einfach mit Stift und PapierDu kannst die Antworten aber auch in die Textfelder unter den Aufgaben eingeben und anschließend ausdrucken oder als pdf abspeichern. Klicke dafür auf das Drucker-Symbol. Hier erhältst du weitere Informationen

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Streik | eine Geschichte erzählen https://segu-geschichte.de/streik/ Tue, 19 May 2015 04:54:46 +0000 https://segu-geschichte.de/?page_id=1031 Industrielle Revolution und soziale Frage | Modul 6 | Quellen untersuchen: Gemälde | Arm und Reich | Protest | ◻◻ mittel | ca. 30 min Die industrielle Revolution führte zu einem tiefgreifenden Wandel des Alltagslebens. Viele Menschen zogen vom Land in die rasch wachsenden Städte und suchten Arbeit in den Fabriken. Die Arbeit war oft hart und gesundheitsschädlich, und die Bezahlung war schlecht. Die Arbeiter lebten mit ihren Familien in engen Wohnungen und hatten wenig zu essen, weshalb sie immer unzufriedener wurden. Die mit den gesellschaftlichen Veränderungen entstandenen Probleme nannten die Menschen im 19. Jahrhundert die soziale Frage.   Robert Koehler: Der Streik, Gemälde von 1886 | Vollständiges Bild und Bildnachweis (Public Domain, Wikimedia) Die Arbeiter begannen sich in (anfangs ... weiterlesen ...

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Industrielle Revolution und soziale Frage | Modul 6 | Quellen untersuchen: Gemälde | Arm und Reich | Protest | ◻◻ mittel | ca. 30 min

Die industrielle Revolution führte zu einem tiefgreifenden Wandel des Alltagslebens. Viele Menschen zogen vom Land in die rasch wachsenden Städte und suchten Arbeit in den Fabriken. Die Arbeit war oft hart und gesundheitsschädlich, und die Bezahlung war schlecht. Die Arbeiter lebten mit ihren Familien in engen Wohnungen und hatten wenig zu essen, weshalb sie immer unzufriedener wurden. Die mit den gesellschaftlichen Veränderungen entstandenen Probleme nannten die Menschen im 19. Jahrhundert die soziale Frage.

 

Robert Koehler: Der Streik, Gemälde von 1886 | Vollständiges Bild und Bildnachweis (Public Domain, Wikimedia)

Die Arbeiter begannen sich in (anfangs verbotenen) Parteien und Gewerkschaften zu organisieren, um gegen die Arbeits- und Lebensbedingungen zu protestieren. Der Maler Robert Kohler hat diesen Konflikt in seinem GemäldeDer Streik“ von 1886 dargestellt. In diesem Modul sollst du dich über die soziale Frage informieren und das Gemälde Kohlers genauer untersuchen.

 

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Stichworte zum Modul Streik | Industrialisierung | Industrielle Revolution | soziale Frage | Arbeiterbewegung | Protest | Geschichtsunterricht | Unterricht | Gemälde | Kunst

Die Antworten zu den Aufgaben kannst du entweder in deine Geschichtsmappe schreiben – ganz einfach mit Stift und PapierDu kannst die Antworten aber auch in die Textfelder unter den Aufgaben eingeben und anschließend ausdrucken oder als pdf abspeichern. Klicke dafür auf das Drucker-Symbol. Hier erhältst du weitere Informationen

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Ständegesellschaft | Bete – Beschütze – Arbeite! https://segu-geschichte.de/staendegesellschaft/ Mon, 18 May 2015 08:25:51 +0000 https://segu-geschichte.de/?page_id=947 Herrschaft im Mittelalter | Modul 3 | Verstehen und Urteilen | Religion | Ständeordnung ◻◻ mittel | ca. 20 min | optionale vertiefende Aufgabe: 20 min Wieso herrschen eigentlich Menschen über andere Menschen? Wie wurde Herrschaft im Mittelalter begründet? Und wer herrschte über wen? Setze zunächst das folgende Bild richtig zusammen (im Vollbildmodus [Button unten rechts] kannst du mehr Details erkennen). Die mittelalterliche Ständeordnung in der „Pronostacio“ des Astrologen Johannes Lichtenberger, Holzstich von 1488 | Bildnachweis (Public Domain, Wikimedia)   Text oben links | Tu supplex ora: du bete demütig! Text oben rechts | Tu protege: du beschütze! Text unten mittig | Tuque labora: und du arbeite!     Video-Tipp Du willst noch mehr über die Ständeordnung wissen? Dann kannst ... weiterlesen ...

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Herrschaft im Mittelalter | Modul 3 | Verstehen und Urteilen | Religion | Ständeordnung ◻◻ mittel | ca. 20 min | optionale vertiefende Aufgabe: 20 min

Wieso herrschen eigentlich Menschen über andere Menschen? Wie wurde Herrschaft im Mittelalter begründet? Und wer herrschte über wen? Setze zunächst das folgende Bild richtig zusammen (im Vollbildmodus [Button unten rechts] kannst du mehr Details erkennen).

Die mittelalterliche Ständeordnung in der „Pronostacio“ des Astrologen Johannes Lichtenberger, Holzstich von 1488 | Bildnachweis (Public Domain, Wikimedia)

 

Text oben links | Tu supplex ora: du bete demütig!
Text oben rechts | Tu protege: du beschütze!
Text unten mittig | Tuque labora: und du arbeite!

 

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Video-Tipp

Du willst noch mehr über die Ständeordnung wissen? Dann kannst du das Video Ständegesellschaft im Mittelalter auf der Seite von musstewissen Geschichte anschauen. Es dauert knapp 7 Minuten. [externer Link: funk/ZDF]

 

Dritter Stand

segu-Tipp

Im segu-Modul Der dritte Stand | eine Karikatur analysieren lernst du eine etwa 300 Jahre jüngere Bildquelle zu den drei Ständen kennen. Ende des 18. Jahrhunderts wurde die Ständegesellschaft anders beurteilt als im Spätmittelalter.

 

Die Antworten zu den Aufgaben kannst du entweder in deine Geschichtsmappe schreiben – ganz einfach mit Stift und PapierDu kannst die Antworten aber auch in die Textfelder unter den Aufgaben eingeben und anschließend ausdrucken oder als pdf abspeichern. Klicke dafür auf das Drucker-Symbol. Hier erhältst du weitere Informationen

 

Stichworte zum Modul Ständegesellschaft | Adel | Klerus | | Ständeordnung | Geschichte | Geschichtsunterricht | Unterricht | Bildquelle | Quellen | Flugblätter

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Heimatfront | Die Menge schrie: „Hunger!“ https://segu-geschichte.de/heimatfront/ Tue, 12 May 2015 10:06:59 +0000 https://segu-geschichte.de/?page_id=833 Erster Weltkrieg | Modul 6 | Quellen untersuchen: Bildpostkarte und Polizeiberichte | Geschichte(n) schreiben | Kriegsalltag | ◻◻ mittel | ca. 30 min | optionale vertiefende Aufgabe: 20 min Unbekannter Fotograf: Anstehen nach Brot während des Ersten Weltkriegs (Foto vermutlich von 1914) | Vollständiges Bild und Bildnachweis (Bundesarchiv Bild 183-R00012, Anstehen nach Brot in Deutschland, CC BY-SA 3.0 DE, Wikimedia): Bild anklicken   Schon wenige Monate nach Beginn des Ersten Weltkriegs wurden im Deutschen Reich die Lebensmittel knapp. Ab 1915 ra­tionierten die Behörden die Grundnah­rungsmittel und gaben Lebensmittelkar­ten aus. Dennoch kam es bald zu Versor­gungsengpässen. Lange Schlangen vor den Geschäften und Hunger wurden zum Alltag der Menschen. In der offiziellen Propaganda wurde die nicht im Krieg kämpfende Bevölkerung „Heimatfront“ genannt. ... weiterlesen ...

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Erster Weltkrieg | Modul 6 | Quellen untersuchen: Bildpostkarte und Polizeiberichte | Geschichte(n) schreiben | Kriegsalltag | ◻◻ mittel | ca. 30 min | optionale vertiefende Aufgabe: 20 min

HeimatfrontUnbekannter Fotograf: Anstehen nach Brot während des Ersten Weltkriegs (Foto vermutlich von 1914) | Vollständiges Bild und Bildnachweis (Bundesarchiv Bild 183-R00012, Anstehen nach Brot in Deutschland, CC BY-SA 3.0 DE, Wikimedia): Bild anklicken

 

Schon wenige Monate nach Beginn des Ersten Weltkriegs wurden im Deutschen Reich die Lebensmittel knapp. Ab 1915 ra­tionierten die Behörden die Grundnah­rungsmittel und gaben Lebensmittelkar­ten aus. Dennoch kam es bald zu Versor­gungsengpässen. Lange Schlangen vor den Geschäften und Hunger wurden zum Alltag der Menschen.

In der offiziellen Propaganda wurde die nicht im Krieg kämpfende Bevölkerung „Heimatfront“ genannt. Die Menschen sollten die Entbehrungen ertragen und so die Solda­ten an der Front unterstützen. Aber wie rea­gierte die Bevölkerung auf den Man­gel?

 

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Stichworte zum Modul Die  Menge schrie Hunger – Heimatfront | Erster Weltkrieg | Propaganda | Geschichte | Geschichtsunterricht | Unterricht | Versorgung | Lebensmittel

Die Antworten zu den Aufgaben kannst du entweder in deine Geschichtsmappe schreiben – ganz einfach mit Stift und PapierDu kannst die Antworten aber auch in die Textfelder unter den Aufgaben eingeben und anschließend ausdrucken oder als pdf abspeichern. Klicke dafür auf das Drucker-Symbol. Hier erhältst du weitere Informationen

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