Kolonialismus – segu | Lernplattform für offenen Geschichtsunterricht https://segu-geschichte.de Tue, 11 Dec 2018 10:05:56 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.2.2 https://segu-geschichte.de/wp-content/uploads/2017/09/cropped-segugeschichtelogo2-32x32.jpg Kolonialismus – segu | Lernplattform für offenen Geschichtsunterricht https://segu-geschichte.de 32 32 Epochen der Geschichte | Digitale Zeitleiste https://segu-geschichte.de/epochen-geschichte/ Mon, 07 Nov 2016 12:50:39 +0000 http://segu-blog.de/?page_id=388 Was ist Geschichte? | Modul 9 | Wissen| Verstehen und urteilen | Epochen und Epochenbegriff ◻◻ mittel | ca. 30 min | optionale vertiefende Aufgabe: 20 min Die Zeitleiste steht unter CC BY SA Lizenz und darf auch auf anderen Seiten weiterveröffentlicht werden | Die automatische Silbentrennung bei TimelineJS kann zu Rechtschreibfehlern führen     Die Antworten zu den Aufgaben kannst du entweder in deine Geschichtsmappe schreiben – ganz einfach mit Stift und Papier. Du kannst die Antworten aber auch in die Textfelder unter den Aufgaben eingeben und anschließend ausdrucken oder als pdf abspeichern. Klicke dafür auf das Drucker-Symbol. Hier erhältst du weitere Informationen.    Erläuterungen zur Zeitleiste Die mittels Timeline JS erstellte Zeitleiste gibt erstens einen Überblick zu: Epochen nach dem europäischen ... weiterlesen ...

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Was ist Geschichte? | Modul 9 | Wissen| Verstehen und urteilen | Epochen und Epochenbegriff ◻◻ mittel | ca. 30 min | optionale vertiefende Aufgabe: 20 min

Die Zeitleiste steht unter CC BY SA Lizenz und darf auch auf anderen Seiten weiterveröffentlicht werden | Die automatische Silbentrennung bei TimelineJS kann zu Rechtschreibfehlern führen

 

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Die Antworten zu den Aufgaben kannst du entweder in deine Geschichtsmappe schreiben – ganz einfach mit Stift und PapierDu kannst die Antworten aber auch in die Textfelder unter den Aufgaben eingeben und anschließend ausdrucken oder als pdf abspeichern. Klicke dafür auf das Drucker-Symbol. Hier erhältst du weitere Informationen

 

Erläuterungen zur Zeitleiste

Die mittels Timeline JS erstellte Zeitleiste gibt erstens einen Überblick zu: Epochen nach dem europäischen bzw. eurozentristischen Geschichtsverständnis – Frühgeschichte / Steinzeit – Griechische Antike – Römische Antike / Imperium Romanum – Mittelalter – Frühe Neuzeit – Neuere Geschichte / „langes“ 19. Jahrhundert – Neueste Geschichte / „kurzes“ 20. Jahrhundert / Zeitgeschichte | Beispielhafte Ereignisse und Entwicklungen der europäischen Geschichte – Ötzi – Demokratie Athen – Expansion des Römischen Reiches – Kreuzzüge – Entdeckung Amerikas – Französische Revolution – Kolonialismus und Imperialismus – Zweiter Weltkrieg | Geschichtsverständnisse und Epocheneinteilungen außereuropäischer Kulturen – Altes Ägypten – China – Indien – Mittelamerika – Osmanisches Reich – USA – Afrika.

Die Zeitleiste verfolgt das Ziel, erstens einen (reduzierten) Überblick über die Einteilung der europäischen Geschichte in Epochen zu geben und beispielhaft jeweils wichtige Ereignisse oder Entwicklungen zuzuordnen. Dabei soll deutlich werden, dass der Epochenbegriff ein Konstrukt der Geschichtsschreibung ist und – besonders bezogen auf die Neueste Geschichte – immer auch weitergedacht und angepasst werden kann und muss. Zugleich soll das implizite eurozentristische Weltbild des europäischen Epochenbegriffs verdeutlicht werden, indem Geschichtsverständnisse und Bilder sowie Epocheneinteilungen außereuropäischer Kulturen beispielhaft vorgeführt werden. Anders als etwa bei der Synchronoptische Weltgeschichte von Arno Peters wird somit zwar nicht mit der eurozentristischen Darstellung der Epochen gebrochen. Im Sinne der Reduktion auf wenige Beispiele bleibt die Zeitleiste aber übersichtlich. Allerdings leiten die Zeitleiste und die Lernaufgaben an, das eurozentristische Weltbild zu dekonstruieren und zu kritisieren. Die Zeitleiste verwendet ausschließlich frei lizensierte Bildmedien und kann als OER (Open Educational Resources) auch auf anderen Internetseiten weiterveröffentlicht werden.

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Imperialismus – Kolonialismus – Rassismus https://segu-geschichte.de/imperialismus-kolonialismus-rassismus/ Wed, 01 Jun 2016 14:11:03 +0000 https://segu-geschichte.de/?page_id=12597 Kaiserreich und Imperialismus | Modul 9 | Quellen untersuchen: Textquellen und Karikaturen | Weltbilder und Ideologien ◻◻◻ schwer | ca. 50 min Cecil John Rhodes: The Rhodes Colossus, Karikatur (Ausschnitt) von 1892 (siehe Quelle 3) | Vollständiges Bild und Bildnachweis (Public Domain, Wikimedia Commons): Bild anklicken   Bereits im 16. Jahrhundert begannen verschiedene europäische Großmächte, Teile der Welt zu erobern und zu kolonisieren (siehe hierzu die Modulserie Zeitalter der europäischen Expansion). Im 19. Jahrhundert entwickelte sich ein neuer Wettlauf einiger europäischer Staaten um die Vormachtstellung in der Welt. Besonders Frankreich,  Großbritannien und das Deutsche Reich konkurrierten um Kolonien in Afrika und Ostasien. Wie schon bei der spanischen Eroberung Amerikas im 16. Jahrhundert gingen die Europäer mit der indigenen Bevölkerung in ... weiterlesen ...

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Kaiserreich und Imperialismus | Modul 9 | Quellen untersuchen: Textquellen und Karikaturen | Weltbilder und Ideologien ◻◻◻ schwer | ca. 50 min

KolonialismusCecil John Rhodes: The Rhodes Colossus, Karikatur (Ausschnitt) von 1892 (siehe Quelle 3) | Vollständiges Bild und Bildnachweis (Public Domain, Wikimedia Commons): Bild anklicken

 

Bereits im 16. Jahrhundert begannen verschiedene europäische Großmächte, Teile der Welt zu erobern und zu kolonisieren (siehe hierzu die Modulserie Zeitalter der europäischen Expansion). Im 19. Jahrhundert entwickelte sich ein neuer Wettlauf einiger europäischer Staaten um die Vormachtstellung in der Welt. Besonders FrankreichGroßbritannien und das Deutsche Reich konkurrierten um Kolonien in Afrika und Ostasien. Wie schon bei der spanischen Eroberung Amerikas im 16. Jahrhundert gingen die Europäer mit der indigenen Bevölkerung in den Kolonialgebieten brutal und rücksichtslos um. Viele Europäer glaubten damals, dass die Bewohner anderer Kontinente als „rassisch minderwertig“ einzustufen wären.

Das Großmachtstreben und die Kolonialpolitik der europäischen Mächte Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts beurteilen die meisten Historiker heute skeptisch. Das Denken und die Vorstellungen der Menschen der damaligen Zeit werden vielfach mit den Begriffen Imperialismus, Kolonialismus und Rassismus beschrieben. Diese Begriffe haben Historiker aber erst im Laufe des 20. Jahrhunderts eingeführt, um sich die Zeit vor dem Ersten Weltkrieg zu erklären. In diesem Modul sollst du dich erstens über die drei Begriffe informieren und zweitens Bild- und Textquellen, die zwischen den Jahren 1884 und 1911 entstanden sind, untersuchen.

 

Was ist eigentlich ein „-ismus“ ?

Nationalismus, Imperialismus, Liberalismus, Sozialismus, Kolonialismus, Rassismus, Antisemitismus – in der Geschichtsschreibung zum 19. und 20. Jahrhundert finden sich viele Begriffe, die auf „-ismusenden. Ganz allgemein werden mit „-ismen“ (so die Pluralform) meist extreme Weltanschauungen oder Strömungen in Politik, Gesellschaft, Wissenschaft und Kultur bezeichnet. Oft werden „-ismen“ von denjenigen formuliert, die diesen Weltanschauungen oder Strömungen ablehnend gegenüberstehen, also ihre abschätzige Wertung zum Ausdruck bringen wollen.

So verhält es sich auch mit den Begriffen Imperialismus, Kolonialismus und Rassismus. Sie fanden im deutschsprachigen Raum erst im 20. Jahrhundert Verbreitung (Das kann man mit Hilfe des Ngram-Viewers von Google herausfinden, der anzeigt, welche Begriffe in welchem Jahr wie häufig in Büchern verwendet wurden: Imperialismus seit etwa 1920, Kolonialismus seit etwa 1960 und Rassismus seit etwa 1970). Die Menschen im Kaiserreich haben diese Begriffe noch gar nicht benutzt.

 

Imperialismus

Imperialismus (von lat. Imperium: Weltreich) wird allgemein das Streben eines Landes genannt, sich über andere Länder Einfluss zu verschaffen oder sie zu erobern und zu beherrschen.

Der Begriff wird häufig im Zusammenhang der Politik vieler europäischer Staaten in der zweiten Hälfte des 19. und dem frühen 20. Jahrhundert verwendet, als sich die europäischen Großmächte  einen Wettlauf um die Vormachtstellung in Europa und der Welt lieferten. Das damit verbundene massive Aufrüsten war eine wichtige Voraussetzung für den Ersten Weltkrieg ab 1914.

 

Kolonialismus

Als Kolonialismus bezeichnet man die Eroberung und Ausbeutung eines Landes durch ein anderes. Im 16. Jahrhundert haben die Europäer begonnen, weite Teile der Welt zu erobern und zu kolonisieren. Sie fühlten sich den außereuropäischen Völkern überlegen und versuchten die Inbesitznahme und Ausbeutung fremder Länder damit zu rechtfertigen, dass diese „unzivilisiert“ und „unchristlich“ seien.

Zu wichtigen Kolonialmächten wurden seit dem 16. Jahrhundert Spanien, Portugal, Großbritannien, Frankreich und die Niederlande, im 19. Jahrhundert zudem Belgien und Italien. Das 1871 neu gegründete Deutsche Reich stieg erst 1884 in die Kolonialpolitik ein.

 

Rassismus

Rassismus ist eine Weltanschauung, bei der die Menschheit erstens in verschiedene Gruppen unterschieden wird und zweitens versucht wird, diese Gruppen nach ihrer „Wertigkeit“ einzuteilen. Im 19. Jahrhundert entwickelt sich unter dem Einfluss der Evolutionstheorie Darwins („Survival of the fittest“) der heute sogenannte biologische Rassismus, der mit vorgeblich wissenschaftlichen Methoden die Anschauung des Rassismus zu belegen versuchte.

Rassistisches Denken richtete sich Ende des 19. Jahrhunderts sowohl gegen die indigene Bevölkerung in den Kolonien als auch beispielsweise gegen Juden oder andere zu „Minderheiten“ erklärten Gruppen von Menschen, die in den Gesellschaften der europäischen Staaten lebten. Rassismus führte vielfach zu extremer Menschenverachtung, zur Verfolgung und Massentötung der diskriminierten Menschengruppen.

 

Bildquellen

Zu den Bildquellen: Bild anklicken

Textquellen

Zu den Textquellen: Bild anklicken

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Video-Tipp

Das Video Der Imperialismus auf der Seite von musstewissen Geschichte gibt dir weitere Informationen über das Großmachtstreben Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts. Es dauert knapp 8 Minuten. [externer Link: funk/ZDF]

 

Stichworte zum Modul Imperialismus, Kolonialismus, Rassismus | Geschichte | Geschichtsunterricht | Unterricht | Karikatur | Textquellen | -ismus

Die Antworten zu den Aufgaben kannst du entweder in deine Geschichtsmappe schreiben – ganz einfach mit Stift und PapierDu kannst die Antworten aber auch in die Textfelder unter den Aufgaben eingeben und anschließend ausdrucken oder als pdf abspeichern. Klicke dafür auf das Drucker-Symbol. Hier erhältst du weitere Informationen

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Spanische Eroberungen in Amerika | beraubt – entvölkert – verwüstet https://segu-geschichte.de/spanische-eroberung-amerika/ Thu, 10 Sep 2015 08:22:39 +0000 https://segu-geschichte.de/?page_id=5772 Zeitalter der europäischen Expansion | Modul 4 | Quellen untersuchen: Textquellen | Geschichte(n) schreiben | Kolonialismus ◻◻◻ schwer | ca. 30 min | optionale vertiefende Aufgabe: 20 min Joos van Winghe: Hängen, Verbrennen und Verfolgung von Indios durch die Spanier, Illustration von Bartolomé de las Casas „Regionvm indicarum“, Kupferstich von 1552 | Vollständiges Bild und Bildnachweis (Public Domain, Wikimedia): Bild anklicken   Nach der Entdeckung der „neuen Welt“ gründeten die Spanier nach und nach immer mehr Stützpunkte auf den karibischen Inseln. In der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts eroberten sie auch weite Teile des mittel- und südamerikanischen Festlandes. Dabei wurde die indigene Bevölkerung brutal vertrieben, ausgebeutet und ausgerottet. Von den vor 1492 nach Schätzungen 70 Millionen in Mittel- und Südamerika ... weiterlesen ...

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Zeitalter der europäischen Expansion | Modul 4 | Quellen untersuchen: Textquellen | Geschichte(n) schreiben | Kolonialismus ◻◻◻ schwer | ca. 30 min | optionale vertiefende Aufgabe: 20 min

Bartolomé_de_las_Casas_Regionum_355385740_MG_8833_013-3.tifJoos van Winghe: Hängen, Verbrennen und Verfolgung von Indios durch die Spanier, Illustration von Bartolomé de las Casas „Regionvm indicarum“, Kupferstich von 1552 | Vollständiges Bild und Bildnachweis (Public Domain, Wikimedia): Bild anklicken

 

Nach der Entdeckung der „neuen Welt“ gründeten die Spanier nach und nach immer mehr Stützpunkte auf den karibischen Inseln. In der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts eroberten sie auch weite Teile des mittel- und südamerikanischen Festlandes. Dabei wurde die indigene Bevölkerung brutal vertrieben, ausgebeutet und ausgerottet. Von den vor 1492 nach Schätzungen 70 Millionen in Mittel- und Südamerika lebenden Menschen kamen während der spanischen Eroberungen im 16. Jahrhundert (teils durch Kämpfe, vor allem aber durch eingeschleppte Krankheiten) vermutlich über 90 Prozent ums Leben. 

Über die Ausrottung der indigenen Bevölkerung durch die Spanier gibt es nur wenige Überlieferungen. Bekannt wurden im 16. Jahrhundert vor allem die Berichte von Bartolomé de Las Casas, einem spanischen Dominikanermönch, der selbst viele der spanischen Kolonien gesehen hatte und sowohl die brutale Behandlung der indigenen Menschen als auch deren Ausbeutung scharf verurteilte. In seinem „Bericht von der Verwüstung der Westindischen Länder“ (aus dem auch der Kupferstich oben stammt) von 1552 dokumentiert er die Brutalität der spanischen Eroberer:

Sie wetteten miteinander, wer von ihnen einen Menschen auf einen Schwertstreich mitten von einander hauen, ihm mit einer Pike den Kopf spalten, oder das Eingeweide aus dem Leib reißen könne. Neugeborene Geschöpfe rissen sie bei den Füßen von den Brüsten ihrer Mütter und schleuderten sie mit den Köpfen wider die Felsen. (…) Große und Edle brachten sie gewöhnlich folgendergestalt um: sie machten Roste von Stäben, die sie auf Gabeln legten, darauf banden sie die Unglücklichen fest, und machten ein gelindes Feuer darunter, bis sie nach und nach ein jämmerliches Geschrei erhoben, und unter unsäglichen Schmerzen den Geist aufgaben.

An anderer Stelle berichtete er über die Eroberungen des spanischen Gouverneurs Nuno des Guzman:

Nachdem nun alle diese ungerechten und satanischen Kriege nebst den dabei verübten Mordtaten vorüber waren, verbreitete er, wie gewöhnlich, die unerträglichste und abscheulichste Sklaverei über das ganze Land. Denn alle christlichen Barbaren, die sich in Indien befinden, behaupten, dies Recht über die dortigen Völker zu haben und es ausüben zu dürfen. Bei dieser Gelegenheit erlaubte er seinem eigenen Hofmeistern, so wie allen übrigen, den Indianern die schrecklichsten Qualen und Martern antun zu dürfen, damit sie Gold und Tribut von ihnen erpressten. Einer von seinen Haushofmeistern ließ eine Menge Indianer hängen, lebendig verbrennen, den Hunden vorwerfen, ihnen die Köpfe, Hände und Füße abhauen oder die Zungen ausreißen, da doch die guten Leute in Frieden lebten und er keine andere Ursache angeben konnte, als dass er sie in Schrecken setzen und sie zwingen wollte, sich ihm zu unterwerfen und Gold und Tribut zu bezahlen.

Zitiert nach: Hans Magnus Enzensberger (Hrsg.), Bartolomé de Las Casas: Kurzgefasster Bericht von der Verwüstung der Westindischen Länder, Frankfurt a. M. 1966, S. 11f., S. 62

Die verschiedenen (teils schon zuvor erschienenen) Schriften Las Casas‘ erregten große Aufmerksamkeit in der spanischen Öffentlichkeit. Der spanische König Karl V. wollte daraufhin klären lassen, ob die gewaltsame Unterwerfung und Versklavung der indigenen Bevölkerung in Amerika als rechtmäßig anzusehen sei oder nicht. In den Jahren 1550 und 1551 fand deshalb der Disput von Valladolid statt. Bartolomé de las Casas und Juan Ginés de Sepúlveda, der die Eroberungen rechtfertigte, stritten sich in vielen Anhörungen vor einer Jury, die über weitere Eroberungen und die Behandlung der indigenen Bevölkerung entscheiden sollte. In den Quellen unten findest du zwei Auszüge aus den Reden der beiden Kontrahenten.

Welche Behauptungen und Argumente spielten in dem Disput eine Rolle?

 

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Stichworte zum Modul Spanische Eroberungen in Amerika | Geschichtsunterricht | Unterricht | Kolumbus | Spanier | indigene Bevölkerung | Ausrottung | Ausbeutung | Conquista | Karl V. | Indios

Die Antworten zu den Aufgaben kannst du entweder in deine Geschichtsmappe schreiben – ganz einfach mit Stift und PapierDu kannst die Antworten aber auch in die Textfelder unter den Aufgaben eingeben und anschließend ausdrucken oder als pdf abspeichern. Klicke dafür auf das Drucker-Symbol. Hier erhältst du weitere Informationen

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Völkermord an den Herero | „Sie müssen jetzt im Sandfeld untergehen“ https://segu-geschichte.de/voelkermord-herero/ Tue, 08 Sep 2015 12:15:59 +0000 https://segu-geschichte.de/?page_id=5505 Kaiserreich und Imperialismus | Modul 10 | Verstehen und urteilen | Brutalität und Menschenrechtsverletzungen ◻◻◻ schwer | ca. 40 min Überlebende Herero in der Wüste Omaheke in Deutsch-Südwestafrika, Foto vermutlich von 1907 | Bildnachweis (Public Domain, via Wikimedia): Bild anklicken   Auf dem Gebiet der 1884 gegründeten Kolonie Deutsch-Südwestafrika (heute: Namibia) lebten um 1900 nach Schätzungen höchstens 200.000 Menschen – dabei war die Kolonie flächenmäßig anderthalb mal so groß wie das Deutsche Reich. Die größte Gruppe der indigenen Bevölkerung waren die nach Schätzungen zwischen 50.000 und 80.000 Herero, die in den nur wenigen fruchtbaren Regionen des Landes lebten und dort Viehzucht betrieben. Seit Gründung der Kolonie waren tausende hauptsächlich deutsche Siedler ins Land gekommen. Sie vertrieben die Herero aus ihren ... weiterlesen ...

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Kaiserreich und Imperialismus | Modul 10 | Verstehen und urteilen | Brutalität und Menschenrechtsverletzungen ◻◻◻ schwer | ca. 40 min

HereroÜberlebende Herero in der Wüste Omaheke in Deutsch-Südwestafrika, Foto vermutlich von 1907 | Bildnachweis (Public Domain, via Wikimedia): Bild anklicken

 

Auf dem Gebiet der 1884 gegründeten Kolonie Deutsch-Südwestafrika (heute: Namibia) lebten um 1900 nach Schätzungen höchstens 200.000 Menschen – dabei war die Kolonie flächenmäßig anderthalb mal so groß wie das Deutsche Reich. Die größte Gruppe der indigenen Bevölkerung waren die nach Schätzungen zwischen 50.000 und 80.000 Herero, die in den nur wenigen fruchtbaren Regionen des Landes lebten und dort Viehzucht betrieben. Seit Gründung der Kolonie waren tausende hauptsächlich deutsche Siedler ins Land gekommen. Sie vertrieben die Herero aus ihren angestammten Siedlungsgebieten – einerseits um selber Landwirtschaft zu betreiben, andererseits waren sie auf der Suche nach Kupfer und Diamanten.

1904 versuchten die entrechteten und unterdrückten Herero, sich gegen die Siedler zu wehren. Bei verschiedenen Überfällen wurden etwa 120 Siedler und Angehörige der Schutztruppen (so hießen die in den Kolonien stationierten deutschen Militäreinheiten) getötet. Der deutsche Generalstab in Berlin entsandte daraufhin tausende zusätzliche Soldaten nach Deutsch-Südwestafrika, um die dort bislang nur 700 Soldaten zählenden Schutztruppen zu verstärken. Lothar von Trotha wurde im Mai 1904 als neuer Oberbefehlshaber eingesetzt, der die Herero brutal bekämpfte. Am 11. August 1904 spitzte sich der Konflikt zu, als von Trotha und etwa 2000 Soldaten der Schutztruppen die Herero in der Schlacht am Waterberg angriffen. In chaotischen Kämpfen (um eine Vorstellung zu bekommen, kannst du dir hierzu Quelle 3 durchlesen) wurden hunderte Herero und 28 Soldaten der Schutztruppe getötet. Die überlebenden Herero flohen in der folgenden Nacht in die Sandwüste Omaheke. Von Trotha ordnete daraufhin an, den Herero die Rückkehr zu den Wasserquellen abzuschneiden und sie in die Wüste zurückzujagen. Es ist in der Forschung umstritten, wie viele Herero deshalb in der Wüste verdursteten. Nach Schätzungen überlebten zwischen 15.000 und 25.000 Herero die Ereignisse von 1904, vermutlich zwischen 35.000 und 65.000 von ihnen kamen ums Leben.

Die brutale Niederschlagung des damals sogenannten „Herero-Aufstandes“ wird von vielen Historikern heute als erster Völkermord im 20. Jahrhundert aufgefasst (zur Erklärung, was unter dem Begriff Völkermord zu verstehen ist, lies den Einführungstext zum Modul Streit um ein Wort: Völkermord). Weil die Bundesrepublik Deutschland (als Rechtsnachfolgerin des Kaiserreichs) die Tötung zehntausender  Herero (zudem vermutlich ebenfalls um die zehntausend Nama, ein Volksstamm im Norden der Kolonie, der sich kurz nach den Herero ebenfalls gegen die Siedler zu wehren begann) offiziell nicht als Völkermord anerkannt hat, gibt es bis heute politische Diskussionen und Streit wegen der Ereignisse von 1904.

 

Aufgaben

1 | Informiere dich auf der Seite der Bundeszentrale für politische Bildung zunächst genauer über die Kolonie Deutsch-Südwestafrika und den Völkermord an den Herero.

 

2 | Öffne die Seite mit den Textquellen.

quellen

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Stichworte zum Modul Herero Völkermord | Geschichte | Geschichtsunterricht | Unterricht | Genozid | Lothar von Trotha | Deutsch-Südwestafrika

Die Antworten zu den Aufgaben kannst du entweder in deine Geschichtsmappe schreiben – ganz einfach mit Stift und PapierDu kannst die Antworten aber auch in die Textfelder unter den Aufgaben eingeben und anschließend ausdrucken oder als pdf abspeichern. Klicke dafür auf das Drucker-Symbol. Hier erhältst du weitere Informationen

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The Thirteen Colonies https://segu-geschichte.de/the-thirteen-colonies/ Wed, 20 May 2015 08:19:12 +0000 https://segu-geschichte.de/?page_id=999 American History | Modul 5 | Wissen | Kolonialismus | ◻ leicht | ca. 20 min Joan Vinckeboons: Karte von Manatus (später: New York, Manhattan), 1639| Vollständiges Bild und Bildnachweis (Public Domain, Wikimedia): Bild anklicken    Vokabelliste   Set up as a trading post in 1607, Jamestown was the first permanent English settlement in North America. England (and, from 1707 onwards, Great Britain) was able to conquer most parts of the North American east coast until the American Revolution in 1775. At that time, Great Britain controlled a vast variety of colonies in North America, the Caribbean and Asia. However, only thirteen of its colonies rebelled against the British rule at that time, while many remained in the British Empire ... weiterlesen ...

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American History | Modul 5 | Wissen | Kolonialismus | ◻ leicht | ca. 20 min

New York ManhattanJoan Vinckeboons: Karte von Manatus (später: New York, Manhattan), 1639| Vollständiges Bild und Bildnachweis (Public Domain, Wikimedia): Bild anklicken

 

 Vokabelliste

 

Set up as a trading post in 1607, Jamestown was the first permanent English settlement in North America. England (and, from 1707 onwards, Great Britain) was able to conquer most parts of the North American east coast until the American Revolution in 1775. At that time, Great Britain controlled a vast variety of colonies in North America, the Caribbean and Asia. However, only thirteen of its colonies rebelled against the British rule at that time, while many remained in the British Empire until the 20th century. To allow a good-functioning administration of their colonies, the British would give some authority to colonial institutions. As a result, within the British Empire, the colonies differed from each other with regards to their laws, societies, and economies.

 

How did the Thirteen Colonies, which should later form the basis for the United States, develop before the revolution?

 

 

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M1 | Darstellungstext | The Thirteen Colonies

The individual colonies the settlers had set up with­in a century differed from each other. These differ­ences were even more pronounced between re­gional groups of colonies and were mainly deter­mined by geography. The colonies in the north, which had to face short summers and long winters, were set up on rocky land which was not suitable for growing crops. In the south, however, a warm climate and fertile soil favored farming. Agricul­ture as well as industry was common in the Middle Colonies.

The New England Colonies – New Hampshire, Mas­sachusetts, Rhode Island and Connecticut  – were mainly fishing villages located along the rivers and near the ocean where there were plenty of whales, fish and other sea life. In Massachusetts, the cod industry became a basis for prosperity. But the land provided rich resources as well, such as timber, which was used for the building of houses and ships. Encouraging the shipbuilding industry in the colonies, timber was also a resource that could be exported back to England, where there was a shortage of timber. Thus, the Massachusetts Bay Colony expanded its trade, and grew prosperous. Boston became one of America’s greatest ports to ship goods such as timber, tall pines and pitch from the northeastern forests. In addition, the hunting of wildlife provided furs to be traded and food for the table.

The Middle Colonies, known as the states of New Jersey, Pennsylvania, New York and Delaware, had rich soil allowing the middle region to become a major exporter of wheat and other grains. Abun­dant forests attracted both the lumber and ship­building industries to the Middle Colonies. These industries, along with the presence of deep river estuaries, led to the appearance of important ports like New York and Philadelphia. The textile industry grew quickly in Pennsylvania. The colony achieved success in the iron industry and became a major producer of pig iron and its products, in­cluding the Pennsylvania long rifle and the Cones­toga wagon. Other important industries were printing, publishing, and the related industry of papermaking. Germans became Pennsylvania’s most skilled farmers and their knowledge of cottage industries-weaving, shoemaking, cabinet-making and other crafts became important for the local industry.

The Southern Colonies – South Carolina, North Car­olina, Maryland, Virginia and Georgia – developed into prosperous colonies which made large profits from trading with crops such as tobacco, indigo dye and rice. North and South Carolina developed into the trading center of the South with Charleston as its leading port. Over time, the region quickly be­came well known for its high slave population and highly unequal social class distribution. The plant­ers in the South held most of the political power. Due to slave labor they could afford the best land, build great houses and adopt an aristocratic way of life. Their wealth was based on slave labor and the inhumane treatment of the black slaves. In contrast to New England and the Mid­dle Colonies, the Southern Colonies were the predominantly rural.

Text mainly based on Wikipedia-articels: New England Colonies Middle Colonies Southern Colonies

 

Stichworte zum Modul The Thirteen Colonies | Geschichte | Geschichtsunterricht | Unterricht | Amrican History | USA

Die Antworten zu den Aufgaben kannst du entweder in deine Geschichtsmappe schreiben – ganz einfach mit Stift und PapierDu kannst die Antworten aber auch in die Textfelder unter den Aufgaben eingeben und anschließend ausdrucken oder als pdf abspeichern. Klicke dafür auf das Drucker-Symbol. Hier erhältst du weitere Informationen

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Trail of Tears | Native Americans https://segu-geschichte.de/native-americans/ Wed, 20 May 2015 08:04:08 +0000 https://segu-geschichte.de/?page_id=1001 American History | Modul 12 | Verstehen und urteilen | Ausgrenzung und Verfolgung | ◻◻ mittel | ca. 30 min Unbekannter Zeichner: An Indian village on the move | Zeichnung von 1905 | Vollständiges Bild und Bildnachweis (Public Domain, Wikimedia): Bild anklicken    Vokabelliste   Long before the arrival of the European settlers, a wave of migration coming from Asia led to the first population of North America. In the course of time, a vast variety of cultures developed on the continent. Today, they are often referred to as Native Americans or indigenous people; but for a long time, they were called Indians by the Europeans. Most of them were organized in clans and bands, which were social units of ... weiterlesen ...

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American History | Modul 12 | Verstehen und urteilen | Ausgrenzung und Verfolgung | ◻◻ mittel | ca. 30 min

Native AmericansUnbekannter Zeichner: An Indian village on the move | Zeichnung von 1905 | Vollständiges Bild und Bildnachweis (Public Domain, Wikimedia): Bild anklicken

 

 Vokabelliste

 

Long before the arrival of the European settlers, a wave of migration coming from Asia led to the first population of North America. In the course of time, a vast variety of cultures developed on the continent. Today, they are often referred to as Native Americans or indigenous people; but for a long time, they were called Indians by the Europeans. Most of them were organized in clans and bands, which were social units of varying size with their own economies, traditions and political leaders. Most Native Americans considered themselves to be part of a people or nation; however, the settlers mostly described their larger social groups as ‚tribes‘. Sometimes, several tribes would form alliances or confederacies to achieve common goals; some Native Americans also established large urban settlements. Most of their societies were highly complex, for example, the Cherokee had developed a class-society, a government including several distinct institutions and offices, and a system of slavery.

After the arrival of the Europeans, the societies of the Old and the New World stood in close contact with each other. The relationship between the new settlers and the Native Americans often involved trading, arrangements and alliances, but sometimes also conflicts and violence. Over time, the Europeans had pushed back many of the indigenous people from the Atlantic coast. Within the inland areas, however, some had been able to hold their territories until the 19th century.

On May 26th 1830, the U.S. Congress passed the Indian Removal Act. Its aim was to resettle most of the remaining indigenous population from their current territories in the southeast of North America to the continent’s centre. Their new land, the Indian Territory, was far away from the large U.S. settlements.

 

Karte: Trail of Tears: Public Domain, via Wikimedia

 

Aufgaben

1 | The map above was created to illustrate the Trail of Tears (this is how the relocation of the Native American tribes is often called today). Read the information on the different tribes and solve the quiz below.

 

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Stichworte zum Modul Native Ameircans | Geschichte | Geschichtsunterricht | Unterricht | Amrican History | USA| First Nations | Minorities | Minderheiten

Die Antworten zu den Aufgaben kannst du entweder in deine Geschichtsmappe schreiben – ganz einfach mit Stift und PapierDu kannst die Antworten aber auch in die Textfelder unter den Aufgaben eingeben und anschließend ausdrucken oder als pdf abspeichern. Klicke dafür auf das Drucker-Symbol. Hier erhältst du weitere Informationen

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Alte Welt trifft neue Welt | Bilder der „Entdeckung“ Amerikas https://segu-geschichte.de/alte-welt-trifft-neue-welt/ Wed, 20 May 2015 07:56:13 +0000 https://segu-geschichte.de/?page_id=971 Zeitalter der europäischen Expansion | Modul 3 | Quellen untersuchen: Gemälde und Zeichnungen | Perspektiven | ◻◻ mittel | ca. 30 min | optionale vertiefende Aufgabe: 30 min Theodor de Bry (siehe unten, Public Domain, Wikimedia)   Als Christoph Kolumbus und die Mannschaften der drei Schiffe seiner Entdeckungsfahrt auf der Suche nach der Westroute nach Indien am 12. Oktober 1492 die Insel Guanahani in der Karibik erreichten und amerikanischen Boden betraten, wussten sie nicht, dass ein eigener Kontinent zwischen Europa und Asien liegt – Amerika. Dies erkannte erst der Italiener Amerigo Vespucci, nach dem Amerika benannt wurde. Noch bis zu seinem Tod 1506 glaubte Kolumbus, er sei tatsächlich auf die Ostküste Indiens gestoßen (deshalb nannte er die Bewohner der Insel ... weiterlesen ...

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Zeitalter der europäischen Expansion | Modul 3 | Quellen untersuchen: Gemälde und Zeichnungen | Perspektiven | ◻◻ mittel | ca. 30 min | optionale vertiefende Aufgabe: 30 min

1492Theodor de Bry (siehe unten, Public Domain, Wikimedia)

 

Als Christoph Kolumbus und die Mannschaften der drei Schiffe seiner Entdeckungsfahrt auf der Suche nach der Westroute nach Indien am 12. Oktober 1492 die Insel Guanahani in der Karibik erreichten und amerikanischen Boden betraten, wussten sie nicht, dass ein eigener Kontinent zwischen Europa und Asien liegt – Amerika. Dies erkannte erst der Italiener Amerigo Vespucci, nach dem Amerika benannt wurde. Noch bis zu seinem Tod 1506 glaubte Kolumbus, er sei tatsächlich auf die Ostküste Indiens gestoßen (deshalb nannte er die Bewohner der Insel „Indios“, auf deutsch: „Indianer“).

Kolumbus führte ein Tagebuch über seine Entdeckungsfahrt. Über den 12. Oktober 1492 schrieb er:

Um zwei Uhr morgens kam das Land in Sicht, von dem wir etwa 8 Seemeilen entfernt waren. Wir holten alle Segel ein und fuhren nur mit einem Großsegel, ohne Nebensegel. Dann lagen wir bei und warteten bis zum Anbruch des Tages, der ein Freitag war, an welchem wir zu einer Insel gelangten, die in der Indianersprache „Guanahaní“ hieß.

Dort erblickten wir allsogleich nackte Eingeborene. Ich begab mich, begleitet von Martin Alonso Pinzón und dessen Bruder Vicente Yánez, dem Kapitän der „Niña“, an Bord eines mit Waffen versehenen Bootes an Land. Dort entfaltete ich die königliche Flagge. […]

Sofort sammelten sich an jener Stelle zahlreiche Eingeborene der Insel an. In der Erkenntnis, dass es sich um Leute handle, die man weit besser durch Liebe als mit dem Schwerte retten und zu unserem Heiligen Glauben bekehren könne, gedachte ich sie mir zu Freunden zu machen und schenkte also einigen unter ihnen rote Kappen und Halsketten aus Glas und noch andere Kleinigkeiten von geringem Wert, worüber sie sich ungemein erfreut zeigten. Sie erreichten schwimmend unsere Schiffe und brachten uns Papageien, Knäuel von Baumwollfaden, lange Wurfspieße und viele andere Dinge noch, die sie mit dem eintauschten, was wir ihnen gaben, wie Glasperlen und Glöckchen

Kolumbus, Christoph: BordbuchFrankfurt am Main 1981, S. 44.

Schade, dass es 1492 noch keine Fotoapparate gab, denn gerne würden wir uns ein Bild von dieser ersten Begegnung von Kolumbus und seinen Mannschaften und der indigenen Bevölkerung auf Guanahani ansehen. Es ist noch nicht einmal eine Zeichnung überliefert, die von Kolumbus oder anderen Beteiligten seiner Entdeckungsfahrt angefertigt wurde.

Die große Bedeutung seiner „Entdeckung“ ist den Europäern erst im Laufe des 16. Jahrhunderts klar geworden und so wurde die Erinnerung an Christoph Kolumbus immer wichtiger. Verschiedene Künstler machten sich (obwohl sie gar nicht dabei waren) seither ihr eigenes Bild von dieser Begegnung. Hier drei Beispiele aus den Jahren 1594, 1862 und 1893:

 

Bild 1 | Theodor de Bry: „Kolumbus wird, als er zum ersten Mal in Indien angekommen, von den Einwohnern mit großen Geschenken verehret und begabet aufgenommen.“ (Originalunterschrift), Kupferstich von 1594 | Der Kupferstich de Brys gilt als Bildikone (also ein sehr bekanntes Bild) zur Illustrierung der Landung Kolumbus in der „neuen Welt“. Welche Szene de Bry nachzeichnen wollte, ist nicht eindeutig. In verschiedenen Zusammenhängen (z.B. in Schulbüchern) wird das Bild entweder der ersten Begegnung auf Guanahani am 12. Oktober 1492 oder der Landung auf Hispaniola Anfang Dezember 1492 zugeordnet. Matthias Bode vertritt die These, dass das Bild beide Ereignisse miteinander vermenge: De Bry habe den (teils fiktiven) Reisebericht des Italieners Girolamo Benzoni illustriert und dabei Elemente aus dessen Erzählung über die Landung auf Guanahani und der auf Hispaniola in einem Bild kombiniert. (vgl. Matthias Bode: Die Landung des Kolumbus. Ein Kupferstich von Theodor de Bry. In: Praxis Geschichte 2/2006, S. 48f.) | Bildnachweis (Public Domain, Wikimedia)

 

Bild 2 | Puebla Tolín: „Primer desembarco de Cristóbal Colón en América“ (Originaltitel)Die erste Landung des Kolumbus in Amerika, Historiengemälde von 1862 | Bildnachweis (Public Domain, Wikimedia)

 

Bild 3 | Albert Bierstadt: „The Landing of Columbus“ (Originaltitel) – Die Landung des Kolumbus, Historiengemälde von 1893 | Bildnachweis (Public Domain, Wikimedia)

 

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 Stichworte zum Modul Alte Welt trifft neue Welt | Geschichtsunterricht | Unterricht | Bilder | Geschichtsbilder | Kolumbus | Historiengemälde

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Colonizing the New World https://segu-geschichte.de/colonizing-the-world/ Wed, 20 May 2015 06:20:42 +0000 https://segu-geschichte.de/?page_id=995 American History | Modul 2 | Wissen | Migration | ◻◻ mittel | ca. 20 min | optionale vertiefende Aufgabe: 20 min Nachbau der Mayflower im Hafen von Plymouth (Massachusetts), USA (Foto von 2007) | Vollständiges Bild und Bildnachweis (Paul Keleher, Mayflower II, CC BY 2.0, Wikimedia): Bild anklicken    Vokabelliste   Although scientific evidence proves that Scandinavian settlers reached North America long before and the indigenous population had been living on the continent for millennia, the discovery of the Americas is attributed to Christopher Columbus. His voyages were of great importance since they initiated the exploration and colonization of the American continents – the New World. In the 17th and 18th centuries, many thousands of people decided to leave ... weiterlesen ...

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American History | Modul 2 | Wissen | Migration | ◻◻ mittel | ca. 20 min | optionale vertiefende Aufgabe: 20 min

Nachbau der Mayflower im Hafen von Plymouth (Massachusetts), USA (Foto von 2007) | Vollständiges Bild und Bildnachweis (Paul Keleher, Mayflower II, CC BY 2.0, Wikimedia): Bild anklicken

 

 Vokabelliste

 

Although scientific evidence proves that Scandinavian settlers reached North America long before and the indigenous population had been living on the continent for millennia, the discovery of the Americas is attributed to Christopher Columbus. His voyages were of great importance since they initiated the exploration and colonization of the American continents – the New World.

In the 17th and 18th centuries, many thousands of people decided to leave their home countries and build up a new life in the New World. What were their reasons to do so, and how was their emigration organized?

 

Aufgabe

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M1 | Darstellungstext | Reasons for emigration

The early 17th century marks the beginning of a great migration movement from Europe to North America that lasted more than three centuries. This movement grew from a few hundred colonists in the early colonization peri­od up to a million immigrants per year at its peak. While America was already inhabited by native people, the colonists built a new civilization in North America.

Most settlers left Europe for greater economic opportunity, to escape political op­pression or to seek religious freedom. Due to economic difficulties many people in England could not find work. Even skilled craftsmen had problems earning the money they needed to make a living. Living standards dropped drastically because of increasing living costs and declin­ing wages. Moreover, bad harvests and food shortages brought widespread misery. In the 1640s, the arbitrary rule by Charles I. caused the English Civil War. After the triumph of Charles’ opponents under Oliver Cromwell and the execution of the King, many people left England to try their luck in the New World, where they hoped to find gold and adventure.

In addition to poverty and the hope for better living conditions, religious persecution played a particularly important role for emigra­tion. During the religious upheavals of the 16th and 17th centuries, a group called the Puritans wanted to reform the Church of England from within. The Puritans, who were English Prot­estants, sought to “purify” the Church of Eng­land and to separate it from the Roman Catholic Church. They demanded simpler forms of faith and worship. This implied, for example, that church services as well as the church buildings themselves had to be simple and plain. Some Puritans thought that they could express their religious belief best by living a simple life. However, the Puritans were hindered from changing the Church of England, and laws re­stricted them from practicing their religion in their own way. Opposing those laws, some men and women were even sent to prison. Many Puritans left England in 1630 to settle in Massachusetts Bay Colony.  

In contrast to the Puritans, the Pilgrims separated from the Church of England believ­ing that it would never be reformed to their lik­ing. Since the Pilgrims as well were not al­lowed to practice their religion freely, a group of 125 people left England for Holland at the beginning of the 17th century to escape perse­cution and to find more tolerance. They settled in the city of Leiden, but concerned with losing their cultural identity the Pilgrims eventually looked for a new place to live. They decided to imigrate to the New World in 1620 where they hoped to finally find religious freedom and a better life. 

Text basierend auf: From Revolution to Reconstruction (University of Groningen), Pilgrim Hall Museum

 

Vertiefende Aufgabe | optional | Dauer: ca. 20 min

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M2 | Darstellungstext | Setting up colonies

After the Spanish had started to explore the New World, the English followed soon after. Some tried to make a fortune as pirates or traders, whereas others left England altogether to establish new colonies overseas. Unlike other countries with heavily invested colonization policies, the English government did not sponsor the establishment of colonies in North America to a great extent. Thus, especially rich men, whose chief motive was profit, invested in setting up the English colonies. They hoped to make profits by shipping supplies (clothes, tools, building material, seed, guns etc.) the settlers needed overseas. The investors made additional profit by shipping goods manufactured by the settlers back to England.

Not all colonists had enough money to pay the expenses of transportation and main­tenance necessary for making a start in the New World. In this case, agencies like the Virgi­nia Company and the Massachusetts Bay Company paid the settlers’ costs. Besides tho­se kinds of colonizing companies, proprietors and individual families also made contracts with potential settlers. In exchange, the settlers had to work for the agencies or a contract holder as contract workers for a fixed period of time which usually lasted four to seven years. During this period, the masters provided food and shelter for their servants. After the servants had completed their contractual obligations, they received a payment known as ‚freedom dues‘. The freedom dues usually included small pieces of land, supplies or money and helped the settlers to set up their own homestead.

The colonies of Virginia and Massachu­setts were established by chartered companies which were provided with a royal charter. This was a royal document confirming that the com­panies were allowed to colonize pieces of land in North America. The funds of the compa­nies, provided by diverse investors, were used for the colonists’ equipment, transportation and maintenance. Other colonies such as New Hampshire, New Jersey or Pennsylvania initi­ally belonged to proprietors who were mem­bers of the English gentry or nobility. One exception to this is the New Haven colony which was settled by colonists who were rich enough to pay the costs of their families’ and servants’ transportation and equipment them­selves.

Historians estimate that half the settlers, especially from the Southern Colon­ies, came to Colonial America under the sys­tem of indentured servitude. Many of the in­dentured servants became subject to violence at the hand of their contract holders. Moreover, given the high death rate, many servants did not live to the end of their terms. Indentured servitude was a major element of colonial la­bour economics. After the American Revolution, the numbers of indentured servants dropped to a minimum.

Text basierend auf: From Revolution to Reconstruction (University of Groningen)

Stichworte zum Modul Colonizing the New World | Geschichte | bilingualer Geschichtsunterricht englisch | Unterricht | Amrican History | USA

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Streit um Kolumbus https://segu-geschichte.de/kolumbus/ Wed, 20 May 2015 06:17:34 +0000 https://segu-geschichte.de/?page_id=973 Zeitalter der europäischen Expansion | Modul 5 | Verstehen und Urteilen | Streit um Geschichte | ◻◻ mittel | ca. 20 min 60 m hohes Denkmal für Christoph Kolumbus in Barcelona, 1888 errichtet, Foto von 2008 | Vollständiges Bild und Bildnachweis (Public Domain, Wikimedia): Bild anklicken   Der 12. Oktober ist heute der spanische Nationalfeiertag. Auch in vielen Ländern Nord- und Südamerikas wird der Columbus Day oder Día de la Raza (wörtlich: Tag der Rasse) als Feiertag begangen. In New York findet am Columbus Day jedes Jahr eine große Parade statt, zu der etwa eine Million Zuschauer kommen. Bereits im 19. Jahrhundert setzte in Amerika, Spanien und Italien (wo Kolumbus geboren wurde) ein regelrechter Kult um den „Entdecker“ Amerikas ein. ... weiterlesen ...

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Zeitalter der europäischen Expansion | Modul 5 | Verstehen und Urteilen | Streit um Geschichte | ◻◻ mittel | ca. 20 min

Kolumbus Barcelona60 m hohes Denkmal für Christoph Kolumbus in Barcelona, 1888 errichtet, Foto von 2008 | Vollständiges Bild und Bildnachweis (Public Domain, Wikimedia): Bild anklicken

 

Der 12. Oktober ist heute der spanische Nationalfeiertag. Auch in vielen Ländern Nord- und Südamerikas wird der Columbus Day oder Día de la Raza (wörtlich: Tag der Rasse) als Feiertag begangen. In New York findet am Columbus Day jedes Jahr eine große Parade statt, zu der etwa eine Million Zuschauer kommen. Bereits im 19. Jahrhundert setzte in Amerika, Spanien und Italien (wo Kolumbus geboren wurde) ein regelrechter Kult um den „Entdecker“ Amerikas ein. Aus dieser Zeit finden sich weltweit hunderte Kolumbus-Denkmäler wie das oben abgebildete in Barcelona.

Doch der Feiertag ist inzwischen umstritten. Die Nachfahren der indigenen Völker sind der Meinung, es gebe angesichts der spanischen Eroberungen in Amerika nichts zu feiern. Im November 2015 veröffentlichte der Youtube-Kanal von „WhatchCut“ ein Video, in denen Angehörige der indigenen Völker zu Christoph Kolumbus befragt werden (der Link unten führt zu einem Video mit deutschen Untertiteln; im Original findest du das Video hier).

 

Columbus

Klicke auf das Bild oder hier um zum Video zu gelangen.

Du musst auf der Seite von News.at etwas herunterscrollen, um das Video anzusehen.

 

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Stichworte zum Modul Streit um Christoph Kolumbus | Geschichtsunterricht | Unterricht | Kolumbus | Spanier | indigene Bevölkerung | Ausrottung | Ausbeutung | Conquista | Columbus Day | Día de la Raza | Geschichtskultur

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Atlantic Slave Trade | Video https://segu-geschichte.de/video-atlantic-slave-trade/ Mon, 11 May 2015 11:52:35 +0000 http://segu-blog.de/?page_id=610 American History | Modul 13 | Verstehen und urteilen | Brutalität und Menschenrechtsverletzung | ◻◻ mittel | ca. 30 min Plan des britischen Sklavenschiffs Brooke von 1788 | Vollständiges Bild und Bildnachweis (Public Domain, Wikimedia): Bild anklicken    Vokabelliste   Beginning from the discovery of America by Christopher Columbus in 1492, the European powers colonised America and wiped out most of the original inhabitants, for example, the Aztecs, the Incas, and the Native Americans. As a result, there were not enough workers on the continent from the 16th century onwards, especially to work on the coffee, tobacco and cotton plantations in South America, the Caribbean and the southern part of what is now the United States. This shortage of labour ... weiterlesen ...

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American History | Modul 13 | Verstehen und urteilen | Brutalität und Menschenrechtsverletzung | ◻◻ mittel | ca. 30 min

SklavenPlan des britischen Sklavenschiffs Brooke von 1788 | Vollständiges Bild und Bildnachweis (Public Domain, Wikimedia): Bild anklicken

 

 Vokabelliste

 

Beginning from the discovery of America by Christopher Columbus in 1492, the European powers colonised America and wiped out most of the original inhabitants, for example, the Aztecs, the Incas, and the Native Americans. As a result, there were not enough workers on the continent from the 16th century onwards, especially to work on the coffee, tobacco and cotton plantations in South America, the Caribbean and the southern part of what is now the United States. This shortage of labour led to the Atlantic slave trade. More than ten million Africans were brought to the American continent this way.

 

Aufgaben

 

 

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Info

Abraham Lincoln’s position on slavery is one of the central issues in American history. Lincoln often expressed moral opposition to slavery in public and in private. In the 1850s, Lincoln was politically attacked as an abolitionist (someone who demands the abolition of slavery), but he did not consider himself one. Until his early presidency, Lincoln’s goal was to stop slavery from expanding,  to ultimately bring it to an end. He did not call for the immediate end of slavery everywhere in the U.S. until the 1864 election.

 

The following phrases might help you

Stating an opinion: I would say … / In my opinion … / I strongly believe … / As far as I can see … / It is important to …  

agree: Yes, that is a good point. /I absolutely agree. / Exactly.  /You are right about that. / That is just what I think, too.

disagree:  I would not say so. / Well, I do not think so. / I am afraid I don’t agree with you there. / I strongly disagree.

partly agree: That might be true but …. / I’m not sure about this. / I see your point, but I think … / I can understand why … but …

clarify: What I mean is … / Let me put it this way: … / Do you mean that…? / I’m not sure what you mean / What I am trying to say is …

 

To start your conversation, the following arguments may help you

Farmer Illinois

  • The constitution states that all men are created equal
  • The United States must improve their industry; slaves are not necessary for that

Former Slave

  • Human beings are no goods to be sold
  • Slaves are treated badly on many plantations and have no opportunities to improve their position

Farmer Mississippi

  • Without the slaves, the farms will produce fewer goods; everyone profits from a strong economy
  • Former slaves often continue working in agriculture; what changes?

 

Stichworte zum Modul Atlantic Slave Trade | Geschichte | Geschichtsunterricht | Unterricht | Amrican History | USA| Video | Sklaverei | Dreieckshandel

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