Bücher und Publikationen – segu | Lernplattform für offenen Geschichtsunterricht https://segu-geschichte.de Tue, 11 Dec 2018 10:05:56 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.2.2 https://segu-geschichte.de/wp-content/uploads/2017/09/cropped-segugeschichtelogo2-32x32.jpg Bücher und Publikationen – segu | Lernplattform für offenen Geschichtsunterricht https://segu-geschichte.de 32 32 Methode | Textquellen untersuchen https://segu-geschichte.de/textquellen/ Wed, 23 Nov 2016 11:12:57 +0000 https://segu-geschichte.de/?page_id=16058 Bilder: beide Public Domain   Methode | Textquellen untersuchen  hier als pdf    Viele Spuren aus der Vergangenheit liegen uns als Textquellen vor. Die Analyse von Textquellen ist deshalb eine wichtige Methode des Geschichtsunterrichts. Auf dieser Seite findest du erstens ein Muster, wie Textquellen in drei Schritten untersucht werden können (die Formulierungshilfen sind nur Vorschläge) und zweitens eine Auflistung verschiedener segu-Module zu unterschiedlichen Arten von Textquellen (am Seitenende).   A | Beschreibung der Textquelle Autor Entstehungs-zeitpunkt Anlass Informiere dich zu Beginn über den Autor oder die Autorin. Was weißt du über die Person, ihre Herkunft und Position sowie ihr Denken (politische Orientierung, Wertvorstellungen)? Berücksichtige dabei den Entstehungszeitpunkt der Quelle und (falls ersichtlich) den Anlass ihrer Entstehung. Die Quelle wurde von [Autor] im Jahr/am ... weiterlesen ...

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textquelle-2Bilder: beide Public Domain

 

Methode | Textquellen untersuchen  hier als pdf 

 

Viele Spuren aus der Vergangenheit liegen uns als Textquellen vor. Die Analyse von Textquellen ist deshalb eine wichtige Methode des Geschichtsunterrichts. Auf dieser Seite findest du erstens ein Muster, wie Textquellen in drei Schritten untersucht werden können (die Formulierungshilfen sind nur Vorschläge) und zweitens eine Auflistung verschiedener segu-Module zu unterschiedlichen Arten von Textquellen (am Seitenende).

 

A | Beschreibung der Textquelle

Autor

Entstehungs-zeitpunkt

Anlass

Informiere dich zu Beginn über den Autor oder die Autorin. Was weißt du über die Person, ihre Herkunft und Position sowie ihr Denken (politische Orientierung, Wertvorstellungen)? Berücksichtige dabei den Entstehungszeitpunkt der Quelle und (falls ersichtlich) den Anlass ihrer Entstehung.

  • Die Quelle wurde von [Autor] im Jahr/am [Entstehungszeitpunkt] verfasst.
  • [Autor] war zu dieser Zeit …
  • Der Autor der Quelle ist unbekannt. / Der Entstehungszeitpunkt der Quelle ist unbekannt.
  • Anlass war …

Quellenart

Adressat

Um was für eine Textquelle handelt es sich? Es gibt verschiedene Quellenarten – z.B. Urkunden und Akten, Briefe oder Berichte, Reden oder Lieder, Chroniken oder Zeitungsartikel, Tagebücher oder andere Veröffentlichungen. Damit wird auch klar, wer der Adressat des Textes war. Beispielsweise sind Briefe oder interne Aufzeichnungen an einzelne Personen adressiert, Reden oder Zeitungsartikel aber an die breite Öffentlichkeit.  Kläre auch, ob du die ganze Quelle vorliegen hast oder nur einen Textauszug.

  • Bei der Quelle/bei dem Textauszug handelt es sich um [Quellenart], die an [Adressat] gerichtet war.

Thema

Inhalt

Argumentation

Fasse das Thema der Quellen in einem Satz zusammen und gib dann den Inhalt genauer wieder: Welche Aussagen finden sich im Text? Beschreibe anschließend die Argumentation und berücksichtige auch sprachliche Mittel (z.B. Übertreibungen, abschätzige Wörter usw.) Falls dir Widersprüche in der Argumentation auffallen, kannst du darauf hinweisen.

  • Thema der Quelle ist …
  • [Autor] schreibt über / behauptet / vertritt dabei die These …
  • Um die Argumentation besser nachzuvollziehen, lässt sich die Quelle in [Zahl] Sinnabschnitte gliedern …
  • [Autor] geht darauf ein / berichtet über / stellt vor / zählt auf / erklärt / bestreitet / weist zurück / kritisiert / präzisiert / beurteilt / fasst zusammen / appelliert / kommt zu dem Schluss …
  • Als Argumente führt [Autor] an, dass…
  • Die Argumentation ist widersprüchlich, weil …
  • Bei der verwendeten Sprache fällt auf, dass …

Absicht (Intention)

Abschließend lässt sich aus allen bisherigen Schritten die Absicht des Autors zusammenfassen.

  • [Autor] verfolgte mit seiner [Quellenart] zusammenfassend also die Absicht…
  • [Adressat] sollte überzeugt werden, dass …

 

B | Einordnung der Textquelle in den historischen Zusammenhang

Historischer Zusammenhang

Bisher hast du dich nur mit dem Text „an sich“ beschäftigt. Jetzt sollst du die historischen Hintergründe erklären und einordnen, die wichtig sind, um die Absicht des Autors zu beurteilen. Beziehe diese Einordnung immer nur auf die Ereignisse aus der Zeit bis Entstehung der Quelle – es sei denn, der Autor stellt in der Quelle eine Prognose für die Zukunft. Dann kannst du einschätzen, ob er damit recht hat oder nicht. Oft gibt es mehrere Aussagen in einer Quelle, die in unterschiedliche historische Zusammenhänge eingeordnet werden müssen.

  • Die Quelle entstand zur Zeit …
  • Um die Aussage(n) der Quelle zu verstehen, muss man wissen …
  • Die Aussage [A, B, C] bezieht sich auf…
  • Außerdem muss man wissen, dass …

 

C | Beurteilung der Textquelle

Fragestellung

 

Um die Quelle abschließend zu beurteilen, ist es zunächst wichtig, eine eigene Frage an den Text zu richten. Die Fragestellung ergibt sich aus deinen Ergebnissen der historischen Einordnung.

  • Angesichts … stellt sich nun die Frage, ob …

Es fällt oft nicht leicht, diese Frage zu formulieren – deshalb ein Beispiel:

  • Zum Modul „Jakobiner-Herrschaft“: Angesichts des „großen Terrors“ 1793/94 und der oft willkürlichen Hinrichtung Zehntausender stellt sich nun die Frage, ob die Jakobiner „unbeugsame Gerechtigkeit“ ausübten, wie es Robespierre in seiner Rede behauptet. 

Beurteilung

Bewertung

Anhand der Fragestellung kannst du jetzt eine Erklärung und Beurteilung der Textquelle vornehmen. Berücksichtige dabei, dass wir das Denken und Handeln von Menschen, die in der Vergangenheit lebten, nicht nur mit heutigen Maßstäben beurteilen können. Begründe dein Urteil sorgfältig.

  • Die Aussagen der Quelle / die Intention von [Autor] ist als zutreffend / angemessen / kritisch / verzerrt / tendenziös zu beurteilen, weil … [Ergebnisse der historischen Einordnung]
  • Gemessen an den damaligen Umständen …
  • Abschließend muss zu der Quelle gesagt werden, dass …

Bei einigen Quellen bietet es sich an, auch noch seine eigene Haltung gegenüber der Quelle zum Ausdruck zu bringen, sie also zu bewerten

  • Aus heutiger Sicht …

 

Module | Textquellen untersuchen

Grundsätzlich kann jede Quelle nach dem Verfahren der Quellenanalyse untersucht werden. In den folgenden zwölf segu-Modulen findet sich das Verfahren in der Aufgabenstellung. So kannst du die Untersuchung von Textquellen üben.

Sturm auf die Bastille | Perspektiven vergleichen | Zeitungsartikel
Die Jakobiner-Herrschaft | „Tugend und Terror“ |  Rede
„Oh König von Preußen…“ | Lied
Migration | Ein Brief aus San Francisco | Auswandererbrief
Bismarck | Bündnispolitik | „Der Vernünftigere gibt nach.“ | Rede
Militarismus | „… müsst ihr Meine Befehle ohne Murren befolgen.“ | Rede
Imperialismus – Kolonialismus – Rassismus | Rede – Manifest – Buchpublikation
Im Schützengraben | Feldpostbrief
Versailler Vertrag | „Eine Ordnung des Friedens“? | Aufzeichnung – Denkschrift
Quellen aus dem Jahr 1933 | „Bleibt abzuwarten was nun kommt!“ | Brief – Verordnung – Aufzeichnungen
Umgang mit der NS-Vergangenheit | Grabstätte Walter Müller | Brief
„… dass ich noch gesund bin.“ | Feldpostbriefe

 

Hilfestellung zur Quellenanalyse

Arbeitsblatt

Vergangenheit und Geschichte – Quellen und Darstellungen – Geschichtswissenschaft und Geschichtskultur 

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Mediengeschichte im 19. und 20. Jahrhundert | Digitale Zeitleiste https://segu-geschichte.de/mediengeschichte/ Fri, 11 Nov 2016 11:45:07 +0000 http://segu-blog.de/?page_id=605 Was ist Geschichte? | Modul 7 | Verstehen und Urteilen | Mediengeschichte | ◻◻ mittel | ca. 30 min | optionale vertiefende Aufgabe: 20 min Die Zeitleiste steht unter CC BY SA Lizenz und darf auch auf anderen Seiten weiterveröffentlicht werden  | Die automatische Silbentrennung bei TimelineJS kann zu Rechtschreibfehlern führen   Die Antworten zu den Aufgaben kannst du entweder in deine Geschichtsmappe schreiben – ganz einfach mit Stift und Papier. Du kannst die Antworten aber auch in die Textfelder unter den Aufgaben eingeben und anschließend ausdrucken oder als pdf abspeichern. Klicke dafür auf das Drucker-Symbol. Hier erhältst du weitere Informationen.    Erläuterungen zur Zeitleiste Die mittels Timeline JS erstellte Zeitleiste zur Geschichte der Kommunikations- und Massenmedien im 19. und 20. Jahrhundert gibt ... weiterlesen ...

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Was ist Geschichte? | Modul 7 | Verstehen und Urteilen | Mediengeschichte | ◻◻ mittel | ca. 30 min | optionale vertiefende Aufgabe: 20 min

Die Zeitleiste steht unter CC BY SA Lizenz und darf auch auf anderen Seiten weiterveröffentlicht werden  | Die automatische Silbentrennung bei TimelineJS kann zu Rechtschreibfehlern führen

[contact-form-7]

 

Die Antworten zu den Aufgaben kannst du entweder in deine Geschichtsmappe schreiben – ganz einfach mit Stift und PapierDu kannst die Antworten aber auch in die Textfelder unter den Aufgaben eingeben und anschließend ausdrucken oder als pdf abspeichern. Klicke dafür auf das Drucker-Symbol. Hier erhältst du weitere Informationen

 

Erläuterungen zur Zeitleiste

Die mittels Timeline JS erstellte Zeitleiste zur Geschichte der Kommunikations- und Massenmedien im 19. und 20. Jahrhundert gibt einen Überblick zu sechs Themenbereichen mit folgenden Ereignispunkten | Zeitungen und Gedrucktes: Zeitung – Buch – Zensur – Illustrierte – Litfaßsäule – Pressefreiheit – Bücherverbrennung – Spiegel-Affäre – E-Books/Online-Journalismus | Kommunikation: Brief – Telegrafie – Seekabel – Postkarte – Telefon – Feldpost – Telefonzelle – E-Mail – Mobiltelefon | Fotografie und Film: Fotografie – Stummfilm – Kleinbildkamera – Tonfilm – Farbfilm – Foto-Journalismus – Digitalkamera | Tonaufnahme und -wiedergabe: Phonograph – Schallplatte – Kompaktkassette – Compact Disc – MP3-Player | Hörfunk und Fernsehen: Radio – “Volksempfänger” – Fernsehen | Computer und Internet: Computer – Homecomputer – Internet – Web2.0 – Smartphone – Digitale Überwachung.

Sowohl die Kategorisierung als auch die Auswahl an (teils exemplarischen) Ereignispunkten orientiert sich an einer schüleradressierten Darstellung. Dafür wird erstens ein Schwerpunkt auf die Entwicklung in Deutschland gelegt und zweitens versucht, auch gesellschaftliche und politische Auswirkungen der diversen Medienwandel mit einfließen zu lassen. Die Auseinandersetzung mit Mediengeschichte ist für Schüler/innen insofern bedeutsam, als sie Mediengattungen immer auch vor dem Hintergrund des Stands der medientechnischen Möglichkeiten reflektieren sollen und so stärker auf Intentionen, Perspektiven und die Rezeption von Quellen und Darstellungen schließen können. In den Darstellungstexten wird auf weiterführende Informationen hauptsächlich aus der Wikipedia verlinkt. Wesentlich ist – soweit vorhanden – auch digital verfügbare Quellen und Darstellungen zu verlinken. Die Zeitleiste verwendet ausschließlich frei lizensierte Bildmedien und kann als OER (Open Educational Resources) auch auf anderen Internetseiten weiterveröffentlicht werden.

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Imperialismus – Kolonialismus – Rassismus https://segu-geschichte.de/imperialismus-kolonialismus-rassismus/ Wed, 01 Jun 2016 14:11:03 +0000 https://segu-geschichte.de/?page_id=12597 Kaiserreich und Imperialismus | Modul 9 | Quellen untersuchen: Textquellen und Karikaturen | Weltbilder und Ideologien ◻◻◻ schwer | ca. 50 min Cecil John Rhodes: The Rhodes Colossus, Karikatur (Ausschnitt) von 1892 (siehe Quelle 3) | Vollständiges Bild und Bildnachweis (Public Domain, Wikimedia Commons): Bild anklicken   Bereits im 16. Jahrhundert begannen verschiedene europäische Großmächte, Teile der Welt zu erobern und zu kolonisieren (siehe hierzu die Modulserie Zeitalter der europäischen Expansion). Im 19. Jahrhundert entwickelte sich ein neuer Wettlauf einiger europäischer Staaten um die Vormachtstellung in der Welt. Besonders Frankreich,  Großbritannien und das Deutsche Reich konkurrierten um Kolonien in Afrika und Ostasien. Wie schon bei der spanischen Eroberung Amerikas im 16. Jahrhundert gingen die Europäer mit der indigenen Bevölkerung in ... weiterlesen ...

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Kaiserreich und Imperialismus | Modul 9 | Quellen untersuchen: Textquellen und Karikaturen | Weltbilder und Ideologien ◻◻◻ schwer | ca. 50 min

KolonialismusCecil John Rhodes: The Rhodes Colossus, Karikatur (Ausschnitt) von 1892 (siehe Quelle 3) | Vollständiges Bild und Bildnachweis (Public Domain, Wikimedia Commons): Bild anklicken

 

Bereits im 16. Jahrhundert begannen verschiedene europäische Großmächte, Teile der Welt zu erobern und zu kolonisieren (siehe hierzu die Modulserie Zeitalter der europäischen Expansion). Im 19. Jahrhundert entwickelte sich ein neuer Wettlauf einiger europäischer Staaten um die Vormachtstellung in der Welt. Besonders FrankreichGroßbritannien und das Deutsche Reich konkurrierten um Kolonien in Afrika und Ostasien. Wie schon bei der spanischen Eroberung Amerikas im 16. Jahrhundert gingen die Europäer mit der indigenen Bevölkerung in den Kolonialgebieten brutal und rücksichtslos um. Viele Europäer glaubten damals, dass die Bewohner anderer Kontinente als „rassisch minderwertig“ einzustufen wären.

Das Großmachtstreben und die Kolonialpolitik der europäischen Mächte Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts beurteilen die meisten Historiker heute skeptisch. Das Denken und die Vorstellungen der Menschen der damaligen Zeit werden vielfach mit den Begriffen Imperialismus, Kolonialismus und Rassismus beschrieben. Diese Begriffe haben Historiker aber erst im Laufe des 20. Jahrhunderts eingeführt, um sich die Zeit vor dem Ersten Weltkrieg zu erklären. In diesem Modul sollst du dich erstens über die drei Begriffe informieren und zweitens Bild- und Textquellen, die zwischen den Jahren 1884 und 1911 entstanden sind, untersuchen.

 

Was ist eigentlich ein „-ismus“ ?

Nationalismus, Imperialismus, Liberalismus, Sozialismus, Kolonialismus, Rassismus, Antisemitismus – in der Geschichtsschreibung zum 19. und 20. Jahrhundert finden sich viele Begriffe, die auf „-ismusenden. Ganz allgemein werden mit „-ismen“ (so die Pluralform) meist extreme Weltanschauungen oder Strömungen in Politik, Gesellschaft, Wissenschaft und Kultur bezeichnet. Oft werden „-ismen“ von denjenigen formuliert, die diesen Weltanschauungen oder Strömungen ablehnend gegenüberstehen, also ihre abschätzige Wertung zum Ausdruck bringen wollen.

So verhält es sich auch mit den Begriffen Imperialismus, Kolonialismus und Rassismus. Sie fanden im deutschsprachigen Raum erst im 20. Jahrhundert Verbreitung (Das kann man mit Hilfe des Ngram-Viewers von Google herausfinden, der anzeigt, welche Begriffe in welchem Jahr wie häufig in Büchern verwendet wurden: Imperialismus seit etwa 1920, Kolonialismus seit etwa 1960 und Rassismus seit etwa 1970). Die Menschen im Kaiserreich haben diese Begriffe noch gar nicht benutzt.

 

Imperialismus

Imperialismus (von lat. Imperium: Weltreich) wird allgemein das Streben eines Landes genannt, sich über andere Länder Einfluss zu verschaffen oder sie zu erobern und zu beherrschen.

Der Begriff wird häufig im Zusammenhang der Politik vieler europäischer Staaten in der zweiten Hälfte des 19. und dem frühen 20. Jahrhundert verwendet, als sich die europäischen Großmächte  einen Wettlauf um die Vormachtstellung in Europa und der Welt lieferten. Das damit verbundene massive Aufrüsten war eine wichtige Voraussetzung für den Ersten Weltkrieg ab 1914.

 

Kolonialismus

Als Kolonialismus bezeichnet man die Eroberung und Ausbeutung eines Landes durch ein anderes. Im 16. Jahrhundert haben die Europäer begonnen, weite Teile der Welt zu erobern und zu kolonisieren. Sie fühlten sich den außereuropäischen Völkern überlegen und versuchten die Inbesitznahme und Ausbeutung fremder Länder damit zu rechtfertigen, dass diese „unzivilisiert“ und „unchristlich“ seien.

Zu wichtigen Kolonialmächten wurden seit dem 16. Jahrhundert Spanien, Portugal, Großbritannien, Frankreich und die Niederlande, im 19. Jahrhundert zudem Belgien und Italien. Das 1871 neu gegründete Deutsche Reich stieg erst 1884 in die Kolonialpolitik ein.

 

Rassismus

Rassismus ist eine Weltanschauung, bei der die Menschheit erstens in verschiedene Gruppen unterschieden wird und zweitens versucht wird, diese Gruppen nach ihrer „Wertigkeit“ einzuteilen. Im 19. Jahrhundert entwickelt sich unter dem Einfluss der Evolutionstheorie Darwins („Survival of the fittest“) der heute sogenannte biologische Rassismus, der mit vorgeblich wissenschaftlichen Methoden die Anschauung des Rassismus zu belegen versuchte.

Rassistisches Denken richtete sich Ende des 19. Jahrhunderts sowohl gegen die indigene Bevölkerung in den Kolonien als auch beispielsweise gegen Juden oder andere zu „Minderheiten“ erklärten Gruppen von Menschen, die in den Gesellschaften der europäischen Staaten lebten. Rassismus führte vielfach zu extremer Menschenverachtung, zur Verfolgung und Massentötung der diskriminierten Menschengruppen.

 

Bildquellen

Zu den Bildquellen: Bild anklicken

Textquellen

Zu den Textquellen: Bild anklicken

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Video-Tipp

Das Video Der Imperialismus auf der Seite von musstewissen Geschichte gibt dir weitere Informationen über das Großmachtstreben Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts. Es dauert knapp 8 Minuten. [externer Link: funk/ZDF]

 

Stichworte zum Modul Imperialismus, Kolonialismus, Rassismus | Geschichte | Geschichtsunterricht | Unterricht | Karikatur | Textquellen | -ismus

Die Antworten zu den Aufgaben kannst du entweder in deine Geschichtsmappe schreiben – ganz einfach mit Stift und PapierDu kannst die Antworten aber auch in die Textfelder unter den Aufgaben eingeben und anschließend ausdrucken oder als pdf abspeichern. Klicke dafür auf das Drucker-Symbol. Hier erhältst du weitere Informationen

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Nation und Nationalismus | „Über alles in der Welt“? https://segu-geschichte.de/nationalismus/ Tue, 15 Dec 2015 08:44:07 +0000 https://segu-geschichte.de/?page_id=7740 Revolution 1848 | Modul 4 | Kaiserreich und Imperialismus| Modul 4 | Quellen untersuchen: Textquellen | Verstehen und urteilen | Weltbilder und Ideologien ◻◻◻ schwer | ca. 40 min Bild links: René Stark: Fans im Olympiapark München beim Spiel Deutschland – Costa Rica, Foto von 2006 | Bild rechts: Erhard Joseph Brenzinger: Zug zum Hambacher Fest 1832, Teilkolorierte Federzeichnung von 1832 | Vollständiges Bild und Bildnachweis: links: René Stark, Wm-oly-de-cr, CC BY-SA 3.0, rechts: Public Domain, beide via Wikimedia   Im Laufe des 19. Jahrhunderts wurde die Nationalbewegung in den deutschen Ländern immer stärker. Ihr gehörten vor allem Studenten und solche Bürger an, die für mehr Mitsprache und Pressefreiheit – also gegen die alte Ordnung – kämpften. 1871 wurde schließlich ... weiterlesen ...

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Revolution 1848 | Modul 4 | Kaiserreich und Imperialismus| Modul 4 | Quellen untersuchen: Textquellen | Verstehen und urteilen | Weltbilder und Ideologien ◻◻◻ schwer | ca. 40 min

NationalismusBild links: René Stark: Fans im Olympiapark München beim Spiel Deutschland – Costa Rica, Foto von 2006 | Bild rechts: Erhard Joseph Brenzinger: Zug zum Hambacher Fest 1832, Teilkolorierte Federzeichnung von 1832 | Vollständiges Bild und Bildnachweis: links: René Stark, Wm-oly-de-cr, CC BY-SA 3.0, rechts: Public Domain, beide via Wikimedia

 

Im Laufe des 19. Jahrhunderts wurde die Nationalbewegung in den deutschen Ländern immer stärker. Ihr gehörten vor allem Studenten und solche Bürger an, die für mehr Mitsprache und Pressefreiheit – also gegen die alte Ordnung – kämpften. 1871 wurde schließlich der erste deutsche Nationalstaat gegründet. Das Deutsche Kaiserreich wurde allerdings von den Königen und Fürsten unter preußischer Führung gegründet und war keine Demokratie.

Was aber bedeutet der Begriff national? Eine Nation definiert sich über ein positives Wir-Gefühl. Alle Menschen, die auf einem bestimmten Gebiet leben und dieselbe Sprache sprechen, zählen zu einer Nation und sollen – so die Forderung der Nationalbewegung – einen Nationalstaat bilden. Im nationalen Denken spielte – und spielt bis heute – aber auch häufig eine negative Abgrenzung gegen andere Nationen oder Minderheiten eine wichtige Rolle. Ein übertriebenes Nationalgefühl und die Abwertung anderer Gruppen bezeichnet man als Nationalismus. Er findet seinen Ausdruck beispielsweise in der ersten Strophe des „Liedes der Deutschen“ (dessen 3. Strophe ist heute die deutsche Nationalhymne). Dort heißt es: „Deutschland, Deutschland über alles, über alles in der Welt!“

Der Höhepunkt eines übersteigerten Nationalismus war in der Geschichte Deutschlands die Zeit des Nationalsozialismus. Millionen Menschen wurden, nur weil sie im Sinne der nationalsozialistischen Ideologie nicht zur deutschen „Herrenrasse“ gehörten, verfolgt und umgebracht. Seit Ende des Zweiten Weltkriegs wird in Deutschland deshalb viel darüber gestritten, welche Bedeutung Nation und Nationalismus noch spielen sollen. In diesem Modul lernst du verschiedene Positionen und Einschätzungen zu Nation und Nationalismus kennen und sollst einen eigenen Standpunkt hierzu formulieren.

 

Positive Haltung zur Nation | Aggressiver Nationalismus | Kritik am Nationalismus

Zitiert nach: Dorothea Weidinger: Nation – Nationalismus – nationale Identität. Bonn 1998; Arndt: S. 48 – Brand: 83 – Fichte: 46f. – Heine: S. 35 – Hitler: 61f.-  Hoffmann von Fallersleben: 56 -Lagarde: S. 58 – Langbehn: S. 33 – Mitscherlich: 104f.- Pfizer: S. 53 – Schröder: 110f. –  Schweitzer: 35f.

Alle Textquellen auch als pdf auf zwei Seiten

 

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 Stichworte zum Modul „Über alles in der Welt“? | Nation | Nationalstaaten | Nationalbewegungen | Geschichte | Geschichtsunterricht | Unterricht | Vormärz | 19. Jahrhundert

Die Antworten zu den Aufgaben kannst du entweder in deine Geschichtsmappe schreiben – ganz einfach mit Stift und PapierDu kannst die Antworten aber auch in die Textfelder unter den Aufgaben eingeben und anschließend ausdrucken oder als pdf abspeichern. Klicke dafür auf das Drucker-Symbol. Hier erhältst du weitere Informationen

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Bellum iustum – gerechter Krieg? https://segu-geschichte.de/gerechter-krieg-urteile/ Wed, 02 Dec 2015 14:26:16 +0000 https://segu-geschichte.de/?page_id=7620 Römische Antike | Modul 6 | Quellen und Deutungen von Historikern vergleichen | Verstehen und Urteilen | Krieg ◻◻◻ schwer | ca. 40 min Die Statue Gaius Julius Caesar entstand erst im 1. Jahrhundert n. Chr., also einige Jahrzehnte nach Caesars Tod | Foto von 2012 | Vollständiges Bild und Bildnachweis (Public Domain, Wikimedia): Bild anklicken   Achtung! | Bevor du dieses Modul anfängst, solltest du das Modul Caesars Krieg gegen die Helvetier bearbeitet haben.   Im vorherigen Modul hast du erfahren, wie Caesar seinen Krieg gegen die Helvetier rechtfertigte. Im Laufe der sich anschließenden Gallischen Kriegen (59 bis 51 v. Chr.) konnte Caesar das Herrschaftsgebiet der Römer enorm erweitern. Seine Kriegsführung gegen die Stämme in Gallien (in etwa das ... weiterlesen ...

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Römische Antike | Modul 6 | Quellen und Deutungen von Historikern vergleichen | Verstehen und Urteilen | Krieg ◻◻◻ schwer | ca. 40 min

CaesarDie Statue Gaius Julius Caesar entstand erst im 1. Jahrhundert n. Chr., also einige Jahrzehnte nach Caesars Tod | Foto von 2012 | Vollständiges Bild und Bildnachweis (Public Domain, Wikimedia): Bild anklicken

 

Achtung! | Bevor du dieses Modul anfängst, solltest du das Modul Caesars Krieg gegen die Helvetier bearbeitet haben.

 

Im vorherigen Modul hast du erfahren, wie Caesar seinen Krieg gegen die Helvetier rechtfertigte. Im Laufe der sich anschließenden Gallischen Kriegen (59 bis 51 v. Chr.) konnte Caesar das Herrschaftsgebiet der Römer enorm erweitern. Seine Kriegsführung gegen die Stämme in Gallien (in etwa das heutige Frankreich) war brutal und rücksichtslos. Bereits einige römische Geschichtsschreiber berichteten über Caesars Krieg und bezifferten die dabei getöteten Menschen auf über eine Million. Allerdings muss man vorsichtig sein, denn in Texten aus der römischen Antike wurde – gerade was Zahlenangaben betrifft – gerne übertrieben.

In diesem Modul lernst du erstens, wie die römischen Geschichtsschreiber Plutarch, Plinius und Sueton über den Gallischen Krieg urteilten. Alle drei lebten im 1. Jahrhundert n. Chr. und verfassten ihre Texte erst viele Jahrzehnte nach Caesars Tod. Historiker aus heutiger Zeit hingegen urteilen ganz anders über Caesar. Dass sich die Urteile unterscheiden, liegt vor allem daran, dass sich die Meinung darüber, ob und zu welchen Zweck es erlaubt ist, Kriege zu führen, seit der römischen Antike bis heute stark verändert hat. Die Römer hatten eine bestimmte Vorstellung darüber, was ein bellum iustum (ein gerechter Krieg) ist.

 

Aufgaben

1 | a) Gehe auf die Seite zu den Urteilen römischer Geschichtsschreiber und lies dir drei Texte aufmerksam durch. Trage die fehlenden Begriffe in die Lücken ein.

Geschichtsschreiber

Um zu den Textauszügen zu gelangen, klicke auf das Bild. Am besten öffnest du sie in einem neuen Fenster und wechselst während der Bearbeitung zwischen beiden Fenstern.

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2 | a) Gehe anschließend auf die Seite zu den Urteilen heutiger Historiker und lies dir drei Texte aufmerksam durch und bearbeite auch hier die Lückentexte.

Historiker

Um zu den Textauszügen zu gelangen, klicke auf das Bild. Am besten öffnest du sie in einem neuen Fenster und wechselst während der Bearbeitung zwischen beiden Fenstern.

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Autorin dieses Moduls: Elisabeth Leng, Köln

Stichworte zum Modul Bellum iustum – gerechter Krieg? | Geschichte | Geschichtsunterricht | Unterricht | De bello gallico | Über den Gallischen Krieg | Gaius Iulius Julius Caesar | Gaius Tullius Cicero | UN Charta | Kriegsrecht

Die Antworten zu den Aufgaben kannst du entweder in deine Geschichtsmappe schreiben – ganz einfach mit Stift und PapierDu kannst die Antworten aber auch in die Textfelder unter den Aufgaben eingeben und anschließend ausdrucken oder als pdf abspeichern. Klicke dafür auf das Drucker-Symbol. Hier erhältst du weitere Informationen

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Militarismus | „… müsst ihr Meine Befehle ohne Murren befolgen.“ https://segu-geschichte.de/militarismus/ Tue, 08 Sep 2015 12:11:55 +0000 https://segu-geschichte.de/?page_id=5504 Kaiserreich und Imperialismus | Modul 6 | Verstehen und urteilen | Perspektiven | Krieg und Militär ◻◻ mittel | ca. 40 min Unbekannter Fotograf: Offiziere in Berlin, ohne Datum (vermutlich zwischen 1900 und 1914) | Bildnachweis (Bundesarchiv Bild 146-1969-022-39, Preußische Offiziere, Berlin, CC BY-SA 3.0 DE, via Wikimedia): Bild anklicken   Wann hast du schon mal einen Soldaten der Bundeswehr auf der Straße gesehen? Heute ist es kaum noch üblich, dass sich Angehörige des Militärs mit ihrer Uniform in der Öffentlichkeit zeigen. Das war im Kaiserreich ganz anders. Viele Soldaten und Offiziere stellten sich (wie auf dem Foto zu sehen) in ihren Uniformen zur Schau. Vor allem in Preußen kam dem Militär schon lange eine große Bedeutung zu. Im 18. ... weiterlesen ...

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Kaiserreich und Imperialismus | Modul 6 | Verstehen und urteilen | Perspektiven | Krieg und Militär ◻◻ mittel | ca. 40 min

OffiziereUnbekannter Fotograf: Offiziere in Berlin, ohne Datum (vermutlich zwischen 1900 und 1914) | Bildnachweis (Bundesarchiv Bild 146-1969-022-39, Preußische Offiziere, Berlin, CC BY-SA 3.0 DE, via Wikimedia): Bild anklicken

 

Wann hast du schon mal einen Soldaten der Bundeswehr auf der Straße gesehen? Heute ist es kaum noch üblich, dass sich Angehörige des Militärs mit ihrer Uniform in der Öffentlichkeit zeigen. Das war im Kaiserreich ganz anders. Viele Soldaten und Offiziere stellten sich (wie auf dem Foto zu sehen) in ihren Uniformen zur Schau.

Vor allem in Preußen kam dem Militär schon lange eine große Bedeutung zu. Im 18. und 19. Jahrhundert war es noch „normal“, zur Durchsetzung außenpolitischer Interessen Kriege zu führen. In der preußisch dominierten Gesellschaft des Kaiserreichs (über die Hälfte des Reichsgebiets gehörte zu Preußen und die Hohenzollern, das preußische Königshaus, stellten den deutschen Kaiser) war deshalb die Wertevorstellung des Militarismus weit verbreitet. Militarismus meint eine besondere Betonung und Verherrlichung alles Militärischen in einer Gesellschaft. Militaristisches Denken beinhaltet zugleich einen unbedingten Gehorsam gegenüber Vorgesetzten und dem Kaiser, weshalb das Kaiserreich oft auch als Obrigkeitsstaat bezeichnet wird.

 

Aufgaben

1 | Öffne die Seite mit den Textquellen.

quellen

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Stichworte zum Modul Militarismus im Kaiserreich | Geschichte | Geschichtsunterricht | Ludwig Quidde | Kaiser Wilhelm II. | Obrigkeitsstaat

Die Antworten zu den Aufgaben kannst du entweder in deine Geschichtsmappe schreiben – ganz einfach mit Stift und PapierDu kannst die Antworten aber auch in die Textfelder unter den Aufgaben eingeben und anschließend ausdrucken oder als pdf abspeichern. Klicke dafür auf das Drucker-Symbol. Hier erhältst du weitere Informationen

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Technischer Fortschritt? | Faszination und Schrecken https://segu-geschichte.de/fortschritt/ Tue, 08 Sep 2015 11:52:40 +0000 https://segu-geschichte.de/?page_id=5455 Industrielle Revolution und soziale Frage | Modul 3 | Quellen untersuchen: Textquellen | Gegenwartsbezug | Wandel und Umbrüche | ◻◻ mittel | ca. 30 min August Schöll: Die Eisenbahn als Bauernschreck, kolorierte Lithographie von 1858 | Vollständiges Bild und Bildnachweis (Public Domain, Wikimedia)   Das 19. Jahrhundert war eine Zeit rasanten technischen Fortschritts. Viele technische Erfindungen und Neuerungen machten die Industrialisierung erst möglich. Sie übten auf die Menschen teils Faszination, teils aber auch Furcht und Schrecken aus. In diesem Modul äußern sich drei Persönlichkeiten des 19. und frühen 20. Jahrhunderts zur Ausbreitung der Eisenbahn, zur Elektrifizierung und zur Umweltzerstörung. Lies dir zuerst die drei Quellen durch. Jeweils sechs Adjektive aus den Textquellen musst du im Lückentext richtig zuordnen (Probiere so ... weiterlesen ...

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Industrielle Revolution und soziale Frage | Modul 3 | Quellen untersuchen: Textquellen | Gegenwartsbezug | Wandel und Umbrüche | ◻◻ mittel | ca. 30 min

August Schöll: Die Eisenbahn als Bauernschreck, kolorierte Lithographie von 1858 | Vollständiges Bild und Bildnachweis (Public Domain, Wikimedia)

 

Das 19. Jahrhundert war eine Zeit rasanten technischen Fortschritts. Viele technische Erfindungen und Neuerungen machten die Industrialisierung erst möglich. Sie übten auf die Menschen teils Faszination, teils aber auch Furcht und Schrecken aus. In diesem Modul äußern sich drei Persönlichkeiten des 19. und frühen 20. Jahrhunderts zur Ausbreitung der Eisenbahn, zur Elektrifizierung und zur Umweltzerstörung.

Lies dir zuerst die drei Quellen durch. Jeweils sechs Adjektive aus den Textquellen musst du im Lückentext richtig zuordnen (Probiere so lange, bis die Lösung stimmt).

 

Heinrich Heine über die Eisenbahn | 1843

1835 wurde die erste Eisenbahnstrecke in den deutschen Ländern zwischen Nürnberg und Fürth eröffnet. In den folgenden Jahren breitete sich das Schienennetz in Europa rasch aus. Das neue Transportmittel war damals der Straße (beziehungsweise den oft schlecht befestigten Wegen) deutlich überlegen. Menschen und Waren konnten jetzt viel schneller von einem Ort zum anderen gebracht werden.

Heinrich Heine

Heinrich Heine (1797-1856) war ein bekannter Schriftsteller und politisch engagierter Journalist im 19. Jahrhundert. Er lebte seit den 1830er Jahren im Exil in Paris. Er verfasste 1843 den Zeitungsartikel „Die Zeit rollt rasch vorwärts„, aus dem der folgende Textauszug stammt. | zitiert nach: Günter Bayer/Ulrich Troitzsch: Quellentexte zur Geschichte der Umwelt von der Antike bis heute, Göttingen/Zürich 1998, S. 240f. | Portrait Heinrich Heine: Public Domain

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Emil Rathenau über die Elektrifizierung | 1891

Strom aus der Steckdose ist für uns heute selbstverständlich. Die Elektrifizierung nahm im Deutschen Reich in den 1880er Jahren ihren Anfang. Erst im Laufe des 20. Jahrhunderts wurde Deutschland flächendeckend elektrifiziert.

Emil-Rathenau

Der Unternehmer Emil Rathenau (1838-1913) war Gründer des Berliner Unternehmens AEG (Allgemeine Electricitäts-Gesellschaft). Anlässlich der Internationalen Electrotechnischen Ausstellung 1891 in Frankfurt hielt er eine Rede, aus der folgender Textauszug stammt. | zitiert nach: Peter Brandt, Preußen. Zur Sozialgeschichte eines Staates. Eine Darstellung in Quellen, Bd. 3, Reinbek 1981, S. 240 | Portrait Emil Rathenau: Public Domain

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Ludwig Klages über die Zerstörung der Umwelt | 1913

Als eine Folge der Industrialisierung beklagten viele Menschen die Zerstörung der Umwelt und Lebensräume. Auflagen für den Umweltschutz, wie wir sie heute kennen, gab es im 19. und frühen 20. Jahrhundert noch nicht. 

KlagesLudwig Klages (1872-1956) war Philosoph. Der folgende Auszug ist seiner Rede zum ersten Freideutschen Jugendtag 1913 auf dem Hohen Meißner entnommen. | zitiert nach: Günter Bayer/Ulrich Troitzsch: Quellentexte zur Geschichte der Umwelt von der Antike bis heute, Göttingen/Zürich 1998, S. 313-315 | Foto Ludwig Klages: Public Domain

 

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Stichworte zum Modul Technischer Fortschritt | Faszination und Schrecken | Geschichte | Geschichtsunterricht | Unterricht | Quiz | Industrialisierung | Eisenbahn | Heine | Elektrizität | Rathenau | Umweltverschmutzung | Klages

Die Antworten zu den Aufgaben kannst du entweder in deine Geschichtsmappe schreiben – ganz einfach mit Stift und PapierDu kannst die Antworten aber auch in die Textfelder unter den Aufgaben eingeben und anschließend ausdrucken oder als pdf abspeichern. Klicke dafür auf das Drucker-Symbol. Hier erhältst du weitere Informationen

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Caesars Krieg gegen die Helvetier https://segu-geschichte.de/gerechter-krieg/ Tue, 08 Sep 2015 10:50:07 +0000 https://segu-geschichte.de/?page_id=5424 Römische Antike | Modul 5 | Quellen untersuchen: Textquelle | Krieg ◻◻ mittel | ca. 40 min Karte Galliens zur Zeit Caesars (Feitscherg, Map Gallia Tribes Towns, CC BY-SA 3.0, Wikimedia, Lupe: eigene Montage): Bild anklicken   Zwischen 58 und 51/50 v. Chr. eroberte und unterwarf Gaius Julius Caesar, der Statthalter der römischen Provinzen Gallia Cisalpina und Gallia Narbonensis, das bis dahin noch „freie Gallien“. Caesar berichtet in seinem Werk commentarii de bello gallico (Berichte über den Gallischen Krieg) nicht nur ausführlich über seine Arbeit als Statthalter und den Krieg in Gallien, sondern rechtfertigt sich auch gegenüber dem Senat in Rom. Am Anfang der langen und blutigen Kämpfe in Gallien stand der Krieg gegen die Helvetier. In diesem Modul lernst du, wie Caesar seinen Angriff auf ... weiterlesen ...

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Römische Antike | Modul 5 | Quellen untersuchen: Textquelle | Krieg ◻◻ mittel | ca. 40 min

SchweizerKarte Galliens zur Zeit Caesars (Feitscherg, Map Gallia Tribes Towns, CC BY-SA 3.0, Wikimedia, Lupe: eigene Montage): Bild anklicken

 

Zwischen 58 und 51/50 v. Chr. eroberte und unterwarf Gaius Julius Caesar, der Statthalter der römischen Provinzen Gallia Cisalpina und Gallia Narbonensis, das bis dahin noch „freie Gallien“. Caesar berichtet in seinem Werk commentarii de bello gallico (Berichte über den Gallischen Krieg) nicht nur ausführlich über seine Arbeit als Statthalter und den Krieg in Gallien, sondern rechtfertigt sich auch gegenüber dem Senat in Rom. Am Anfang der langen und blutigen Kämpfe in Gallien stand der Krieg gegen die Helvetier. In diesem Modul lernst du, wie Caesar seinen Angriff auf die Helvetier begründet. Er spricht dabei von sich in der dritten Person. Mit „er“ ist also kein anderer als Caesar selbst gemeint.

Tipp | Im Anschluss an dieses Modul kannst du das Modul Bellum iustum – gerechter Krieg? bearbeiten. In diesem Modul geht es um die Frage, wie römische Geschichtsschreiber und heutige Historiker den Gallischen Krieg Caesars aus der Rückschau beurteilen.

 

Aufgaben

 

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Quelle | Gaius Julius Caesar: Commentarii de bello gallico (Buch 1, Kapitel 7ff.)

Die Texte in eckigen Klammern sind eine kurze Zusammenfassung der Ereignisse zwischen den Textauszügen

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[Caesar ließ eine Mauer bauen, um die Helvetier daran zu hindern, durch die römische Provinz zu gehen. Als die Gesandten nach zwei Wochen erneut zu Caesar kamen, verbot er ihnen durch das Gebiet zu ziehen und drohte an, dass er alle ihre Versuche verhindern würde. Dennoch versuchten die Helvetier den Durchzug, mussten aber aufgeben und verhandelten mit den Sequanern, ob sie durch deren Gebiet ziehen dürften.]

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[An der Saône überraschte Caesar nachts die Helvetier, als sie dabei waren den Fluss zu überqueren und fügte ihnen eine große Niederlage zu.]

Er griff sie, als sie noch ungeordnet und auf keine Feindseligkeit gefasst waren, an und machte sie großenteils nieder; was sich retten konnte, ergriff die Flucht und versteckte sich in den nächsten Wäldern. Es waren dies die Helvetier des Tiguriner-Gaus. Die Gesamtheit der helvetischen Bevölkerung bildet nämlich vier solche Gaue. Dieser eine Gau hatte schon in älteren Zeiten einmal die Heimat verlassen, den römischen Konsul Lucius Cassius geschlagen und dessen Heer durchs Joch geschickt. So wurde der Teil der helvetischen Bevölkerung, der dem römischen Volk früher jene große Niederlage beigebracht hatte, ob durch Zufall oder absichtliche Fügung der unsterblichen Götter, zuerst bestraft. 

[Caesar verfolgte die Helvetier weiter, diese schicken Gesandten und bieten an, wenn die Römer friedlich seien, würden sie dahinziehen und sich dort ansiedeln, wo Caesar wollte. Wenn die Römer aber weiterhin feindlich gesinnt seien, so würden sie sich mit der gleichen Tapferkeit verteidigen mit der sie früher (107 v.Chr.) schon einmal die Römer besiegt hätten. Auf Caesars Forderung nach Geiseln gingen die Helvetier nicht, ein und der Krieg ging weiter bis bei der Entscheidungsschlacht bei Bibractae das Heer der Helvetier vernichtend geschlagen wird, und sie sich aufgrund ihrer schlechten Versorgungslage den Römern unterwerfen müssen.]

 

2 | Um zu überprüfen, ob du den Text verstanden hast, bearbeite das folgende Quiz. Bringe die Karten in die richtige Reihenfolge (von links oben nach rechts unten). Klicke auf die Karten, um die Texte lesen zu können. 

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Autorin dieses Moduls: Elisabeth Leng, Köln

Stichworte zum Modul Caesars Krieg gegen die Helvetier | Geschichte | Geschichtsunterricht | Unterricht | De bello gallico | Über den Gallischen Krieg | Gaius Iulius Julius Caesar | Schweiz | Schweizer | bellum iustum | gerechter Krieg

Die Antworten zu den Aufgaben kannst du entweder in deine Geschichtsmappe schreiben – ganz einfach mit Stift und PapierDu kannst die Antworten aber auch in die Textfelder unter den Aufgaben eingeben und anschließend ausdrucken oder als pdf abspeichern. Klicke dafür auf das Drucker-Symbol. Hier erhältst du weitere Informationen

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Mädchenbildung | „… so muss ein Feministen-Volk seinen Nachbarn unterliegen“ https://segu-geschichte.de/maedchen/ Mon, 31 Aug 2015 08:11:02 +0000 https://segu-geschichte.de/?page_id=4618 Kaiserreich und Imperialismus | Modul 8 | Quellen untersuchen: Textquellen | Erziehung ◻◻ mittel | ca. 20 min | optionale vertiefende Aufgabe: 30 min Samuel Albrecht Anker: Die Dorfschule von 1848, Gemälde von 1896 | Vollständiges Bild und Bildnachweis (Public Domain, Wikimedia): Bild anklicken   Im 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts gab es noch keine rechtliche Gleichstellung von Mann und Frau. Schon in der Schule war diese Ungleichheit zu spüren. Jungen durften – wenn es die finanziellen Mittel der Eltern zuließen – nach der Elementarschule auf ein Gymnasium gehen, das Abitur ablegen und im Anschluss studieren. Mädchen konnten zwar auf eine weiterführende Schule gehen, aber kein Abitur machen oder gar an einer Universität studieren. In erster Linie sollten ... weiterlesen ...

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Kaiserreich und Imperialismus | Modul 8 | Quellen untersuchen: Textquellen | Erziehung ◻◻ mittel | ca. 20 min | optionale vertiefende Aufgabe: 30 min

UnterrichtSamuel Albrecht Anker: Die Dorfschule von 1848, Gemälde von 1896 | Vollständiges Bild und Bildnachweis (Public Domain, Wikimedia): Bild anklicken

 

Im 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts gab es noch keine rechtliche Gleichstellung von Mann und Frau. Schon in der Schule war diese Ungleichheit zu spüren. Jungen durften – wenn es die finanziellen Mittel der Eltern zuließen – nach der Elementarschule auf ein Gymnasium gehen, das Abitur ablegen und im Anschluss studieren. Mädchen konnten zwar auf eine weiterführende Schule gehen, aber kein Abitur machen oder gar an einer Universität studieren. In erster Linie sollten sie im Haushalt für ihre spätere „Bestimmung“ zur Hausfrau und Mutter erzogen werden.

Erst ab 1900 wurden junge Frauen im Großherzogtum Baden, später auch in anderen Ländern des Deutschen Reichs zum Abitur und somit zum Studium zugelassen. Während die Frauenbewegung diese Öffnung, für die sie zuvor viele Jahrzehnte gestritten hatte, sehr begrüßte, gab es auch heftige Kritik gegen Mädchenbildung und die „Feministen“ (Das Wort wurde im Kaiserreich meist dazu verwendet, die Frauenbewegung zu kritisieren. Heute bezeichnen sich Frauenrechtlerinnen oft selbst als Feministinnen).

 

Aufgaben

1 | Öffne die Seite mit den Textquellen.

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Vertiefende Aufgaben | optional | Dauer: ca. 30 min

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Autorin dieses Moduls: Sabine Braun, Köln

Stichworte zum Modul Mädchenbildung | Deutsches Reich | Geschichte | Geschichtsunterricht | Unterricht | Emanzipation | Erziehung | Bildung | Frauenbewegung | Feministinnen | Gender | Genderforschung

Die Antworten zu den Aufgaben kannst du entweder in deine Geschichtsmappe schreiben – ganz einfach mit Stift und PapierDu kannst die Antworten aber auch in die Textfelder unter den Aufgaben eingeben und anschließend ausdrucken oder als pdf abspeichern. Klicke dafür auf das Drucker-Symbol. Hier erhältst du weitere Informationen

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Vergangenheit? – Geschichte? https://segu-geschichte.de/vergangenheit/ Wed, 19 Aug 2015 13:27:19 +0000 https://segu-geschichte.de/?page_id=4861 Was ist Geschichte? | Modul 5 | Verstehen und Urteilen | ◻◻ mittel | ca. 20 min Astronomische Uhr aus dem 14. Jahrhundert in St. Nikolai, Stralsund (Foto von 2013) | Vollständiges Bild und Bildnachweis (User:Martin Kraft, Astronomische Uhr Nikolaikirche Stralsund, CC BY-SA 3.0, Wikimedia) Vergangenheit und Geschichte sind nicht dasselbe. Die Vergangenheit ist unwiederbringlich vorbei und kann nicht mehr zum Leben erweckt werden. Dennoch finden wir heute noch viele Spuren der Vergangenheit – zum Beispiel alte Gebäude oder deren Ruinen, Gegenstände, die Menschen früher benutzt haben, Fotos und Bilder oder zahlreiche alte schriftliche Aufzeichnungen, etwa Briefe oder alte Zeitungen (siehe hierzu auch das Video-Modul: Was sind historische Quellen?). Mit Hilfe solcher Spuren versuchen wir uns ein Bild von der ... weiterlesen ...

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Was ist Geschichte? | Modul 5 | Verstehen und Urteilen | ◻◻ mittel | ca. 20 min

VergangenheitAstronomische Uhr aus dem 14. Jahrhundert in St. Nikolai, Stralsund (Foto von 2013) | Vollständiges Bild und Bildnachweis (User:Martin Kraft, Astronomische Uhr Nikolaikirche Stralsund, CC BY-SA 3.0, Wikimedia)

Vergangenheit und Geschichte sind nicht dasselbe. Die Vergangenheit ist unwiederbringlich vorbei und kann nicht mehr zum Leben erweckt werden. Dennoch finden wir heute noch viele Spuren der Vergangenheit – zum Beispiel alte Gebäude oder deren Ruinen, Gegenstände, die Menschen früher benutzt haben, Fotos und Bilder oder zahlreiche alte schriftliche Aufzeichnungen, etwa Briefe oder alte Zeitungen (siehe hierzu auch das Video-Modul: Was sind historische Quellen?).

Mit Hilfe solcher Spuren versuchen wir uns ein Bild von der Vergangenheit zu machen. Als Geschichte bezeichnen wir, wie wir uns heute die Vergangenheit vorstellen und erklären. Nicht nur Historiker, deren Beruf es ist, Geschichte zu erforschen und zu schreiben, setzen sich mit der Vergangenheit auseinander. Viele Menschen haben großes Interesse an vergangenen Zeiten und machen sich ihre eigene Vorstellung von früher. So begegnet uns Geschichte oft auch im Alltag.

 

Aufgaben

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Stichworte zum Modul Was ist Vergangenheit – was ist Geschichte | Geschichtsunterricht | Unterricht | Geschichtskultur | Zeit | Spuren | Quellen | Darstellungen

Die Antworten zu den Aufgaben kannst du entweder in deine Geschichtsmappe schreiben – ganz einfach mit Stift und PapierDu kannst die Antworten aber auch in die Textfelder unter den Aufgaben eingeben und anschließend ausdrucken oder als pdf abspeichern. Klicke dafür auf das Drucker-Symbol. Hier erhältst du weitere Informationen

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