Zeitungen – segu | Lernplattform für offenen Geschichtsunterricht https://segu-geschichte.de Fri, 19 Oct 2018 08:34:15 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.2.2 https://segu-geschichte.de/wp-content/uploads/2017/09/cropped-segugeschichtelogo2-32x32.jpg Zeitungen – segu | Lernplattform für offenen Geschichtsunterricht https://segu-geschichte.de 32 32 Völkermord an den Armeniern | Streit um ein Wort https://segu-geschichte.de/voelkermord/ Wed, 16 Nov 2016 09:38:50 +0000 https://segu-geschichte.de/?page_id=3675 Erster Weltkrieg | Modul 9 | Verstehen und Urteilen | Streit um Geschichte | ◻◻◻ schwer | ca. 40 min Tsitsernakaberd | Denkmal an den Armenier-Genozid, Foto 2015 | Vergrößerte Bildansicht und Bildnachweis (Soghomon Matevosyan, Tsitsernakaberd 102, CC BY-SA 4.0, Wikimedia): Bild anklicken   Das 20. Jahrhundert war geprägt durch zahlreiche gewaltsame Ereignisse. Nicht nur die beiden Weltkriege forderten viele Millionen Tote. Übersteigerter Nationalismus und rassistische Ideologien führten seit Beginn des Jahrhunderts zur Auslöschung von Menschengruppen nur aufgrund ihrer nationalen oder ethnischen Herkunft oder ihrer Religion, die auf Anordnung der Regierung eines Staates systematisch ermordet wurden. Das bekannteste Beispiel ist der Holocaust an den europäischen Juden in den Jahren 1941 bis 1945. Andere Beispiele solcher systematischen Massentötungen sind die Deportationen und ... weiterlesen ...

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Erster Weltkrieg | Modul 9 | Verstehen und Urteilen | Streit um Geschichte | ◻◻◻ schwer | ca. 40 min

Armenier GenozidTsitsernakaberd | Denkmal an den Armenier-Genozid, Foto 2015 | Vergrößerte Bildansicht und Bildnachweis (Soghomon Matevosyan, Tsitsernakaberd 102, CC BY-SA 4.0, Wikimedia): Bild anklicken

 

Das 20. Jahrhundert war geprägt durch zahlreiche gewaltsame Ereignisse. Nicht nur die beiden Weltkriege forderten viele Millionen Tote. Übersteigerter Nationalismus und rassistische Ideologien führten seit Beginn des Jahrhunderts zur Auslöschung von Menschengruppen nur aufgrund ihrer nationalen oder ethnischen Herkunft oder ihrer Religion, die auf Anordnung der Regierung eines Staates systematisch ermordet wurden. Das bekannteste Beispiel ist der Holocaust an den europäischen Juden in den Jahren 1941 bis 1945. Andere Beispiele solcher systematischen Massentötungen sind die Deportationen und Massentötung der Armenier im Osmanischen Reich 1915/16, die „Killing Fields“ der Roten Khmer in Kambodscha 1975 bis 1979 oder die Ermordung Tutsi in Ruanda 1994.

Darüber, ob solche Ereignisse auch als Völkermord (oder Genozid) bezeichnet werden, gibt es häufig Streit. Während der Holocaust (von wenigen Holocaust-Leugnern abgesehen) oder die Ermordung der Tutsi in Ruanda als Völkermorde bezeichnet werden und anerkannt sind, gibt es bis heute intensive Debatten darüber, ob die Deportationen und Massentötung der Armenier (und auch der Assyrer und Aramäer) während des Ersten Weltkriegs Völkermord genannt werden soll oder nicht. Eine Massentötung als Völkermord zu bezeichnen, ist nicht nur eine moralische Frage oder eine historische Interpretation. Unter dem Eindruck des Holocausts verabschiedete die UNO 1948 die Convention on the Prevention and Punishment of the Crime of Genocide. Die UNO, das Europäische Parlament und viele Staaten haben die die Ereignisse von 1915/16 auf Grundlage der UN-Konvention rückwirkend als Völkermord anerkannt. Erfolgt eine solche Anerkennung, ergeben sich für die Täter bzw. Täterstaaten immer auch rechtliche Konsequenzen: Sie können vor dem Internationalen Strafgerichtshof angeklagt werden oder müssen Entschädigungen an die Opfer zahlen. Deshalb gibt es Personen, Staatsregierungen oder Institutionen, die es strikt ablehnen, die Ereignisse von 1915/16 als Völkermord zu bezeichnen und anzuerkennen. Auch die Bundesrepublik Deutschland hat eine offizielle Anerkennung lange abgelehnt. Im Juni 2016 hat der Bundestag in einer Resolution den Begriff „Völkermord“ offiziell verwendet – die Bundesregierung allerdings vermeidet den Begriff bis heute.

Im April 2015 jährte sich der Beginn der Deportationen und der Massentötung der Armenier zum 100. Mal. Anlässlich des Jahrestages gab es zahlreiche Gedenkfeiern. Viele Politiker und andere Persönlichkeiten haben sich zu den Ereignissen geäußert. In den Berichten über die Gedenkfeiern und Reden spielte eine Frage immer eine besondere Rolle: Wird vom Völkermord gesprochen oder nicht? In diesem Modul sollst du herausfinden, warum Ereignisse der Vergangenheit bis in die Gegenwart hinein Streit auslösen können.

 

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Stichworte zum Modul Streit um ein Wort Völkermord | Geschichte | Geschichtsunterricht | Unterricht | Armenier | Genozid an den Armeniern | Gauck | Erdogan | Franziskus | Steinmeier

Die Antworten zu den Aufgaben kannst du entweder in deine Geschichtsmappe schreiben – ganz einfach mit Stift und PapierDu kannst die Antworten aber auch in die Textfelder unter den Aufgaben eingeben und anschließend ausdrucken oder als pdf abspeichern. Klicke dafür auf das Drucker-Symbol. Hier erhältst du weitere Informationen

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Mediengeschichte im 19. und 20. Jahrhundert | Digitale Zeitleiste https://segu-geschichte.de/mediengeschichte/ Fri, 11 Nov 2016 11:45:07 +0000 http://segu-blog.de/?page_id=605 Was ist Geschichte? | Modul 7 | Verstehen und Urteilen | Mediengeschichte | ◻◻ mittel | ca. 30 min | optionale vertiefende Aufgabe: 20 min Die Zeitleiste steht unter CC BY SA Lizenz und darf auch auf anderen Seiten weiterveröffentlicht werden  | Die automatische Silbentrennung bei TimelineJS kann zu Rechtschreibfehlern führen   Die Antworten zu den Aufgaben kannst du entweder in deine Geschichtsmappe schreiben – ganz einfach mit Stift und Papier. Du kannst die Antworten aber auch in die Textfelder unter den Aufgaben eingeben und anschließend ausdrucken oder als pdf abspeichern. Klicke dafür auf das Drucker-Symbol. Hier erhältst du weitere Informationen.    Erläuterungen zur Zeitleiste Die mittels Timeline JS erstellte Zeitleiste zur Geschichte der Kommunikations- und Massenmedien im 19. und 20. Jahrhundert gibt ... weiterlesen ...

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Was ist Geschichte? | Modul 7 | Verstehen und Urteilen | Mediengeschichte | ◻◻ mittel | ca. 30 min | optionale vertiefende Aufgabe: 20 min

Die Zeitleiste steht unter CC BY SA Lizenz und darf auch auf anderen Seiten weiterveröffentlicht werden  | Die automatische Silbentrennung bei TimelineJS kann zu Rechtschreibfehlern führen

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Die Antworten zu den Aufgaben kannst du entweder in deine Geschichtsmappe schreiben – ganz einfach mit Stift und PapierDu kannst die Antworten aber auch in die Textfelder unter den Aufgaben eingeben und anschließend ausdrucken oder als pdf abspeichern. Klicke dafür auf das Drucker-Symbol. Hier erhältst du weitere Informationen

 

Erläuterungen zur Zeitleiste

Die mittels Timeline JS erstellte Zeitleiste zur Geschichte der Kommunikations- und Massenmedien im 19. und 20. Jahrhundert gibt einen Überblick zu sechs Themenbereichen mit folgenden Ereignispunkten | Zeitungen und Gedrucktes: Zeitung – Buch – Zensur – Illustrierte – Litfaßsäule – Pressefreiheit – Bücherverbrennung – Spiegel-Affäre – E-Books/Online-Journalismus | Kommunikation: Brief – Telegrafie – Seekabel – Postkarte – Telefon – Feldpost – Telefonzelle – E-Mail – Mobiltelefon | Fotografie und Film: Fotografie – Stummfilm – Kleinbildkamera – Tonfilm – Farbfilm – Foto-Journalismus – Digitalkamera | Tonaufnahme und -wiedergabe: Phonograph – Schallplatte – Kompaktkassette – Compact Disc – MP3-Player | Hörfunk und Fernsehen: Radio – “Volksempfänger” – Fernsehen | Computer und Internet: Computer – Homecomputer – Internet – Web2.0 – Smartphone – Digitale Überwachung.

Sowohl die Kategorisierung als auch die Auswahl an (teils exemplarischen) Ereignispunkten orientiert sich an einer schüleradressierten Darstellung. Dafür wird erstens ein Schwerpunkt auf die Entwicklung in Deutschland gelegt und zweitens versucht, auch gesellschaftliche und politische Auswirkungen der diversen Medienwandel mit einfließen zu lassen. Die Auseinandersetzung mit Mediengeschichte ist für Schüler/innen insofern bedeutsam, als sie Mediengattungen immer auch vor dem Hintergrund des Stands der medientechnischen Möglichkeiten reflektieren sollen und so stärker auf Intentionen, Perspektiven und die Rezeption von Quellen und Darstellungen schließen können. In den Darstellungstexten wird auf weiterführende Informationen hauptsächlich aus der Wikipedia verlinkt. Wesentlich ist – soweit vorhanden – auch digital verfügbare Quellen und Darstellungen zu verlinken. Die Zeitleiste verwendet ausschließlich frei lizensierte Bildmedien und kann als OER (Open Educational Resources) auch auf anderen Internetseiten weiterveröffentlicht werden.

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Märzrevolution in Berlin https://segu-geschichte.de/maerzrevolution/ Mon, 14 Dec 2015 22:49:16 +0000 https://segu-geschichte.de/?page_id=7727 Revolution 1848| Modul 8 | Quellen untersuchen: Zeitungsartikel | Aufstände und Straßenkämpfe ◻◻ mittel | ca. 30 min   Ausgelöst durch die Februarrevolution in Paris kam es 1848 in verschiedenen Städten und Regionen Europas zu Demonstrationen und bewaffneten Aufständen. Auch in deutschen Ländern gingen die Menschen gegen die herrschenden Könige und Fürsten auf die Straße. Anfang März des Jahres 1848 begann zuerst in Baden und Bayern, dann auch in Preußen die Revolution von 1848. Einer der Orte, an dem am heftigsten protestiert und für mehr Freiheitsrechte gekämpft wurde, war die preußische Hauptstadt Berlin. Eine der wichtigsten Zeitungen der Stadt, die „Königlich privilegirte Berlinische Zeitung“ (später, im Jahre 1911 wurde sie in die bekannte „Vossische Zeitung“ umbenannt) hatte ihren Redaktionssitz mitten ... weiterlesen ...

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Revolution 1848| Modul 8 | Quellen untersuchen: Zeitungsartikel | Aufstände und Straßenkämpfe ◻◻ mittel | ca. 30 min

Zeitung

 

Ausgelöst durch die Februarrevolution in Paris kam es 1848 in verschiedenen Städten und Regionen Europas zu Demonstrationen und bewaffneten Aufständen. Auch in deutschen Ländern gingen die Menschen gegen die herrschenden Könige und Fürsten auf die Straße. Anfang März des Jahres 1848 begann zuerst in Baden und Bayern, dann auch in Preußen die Revolution von 1848.

Einer der Orte, an dem am heftigsten protestiert und für mehr Freiheitsrechte gekämpft wurde, war die preußische Hauptstadt Berlin. Eine der wichtigsten Zeitungen der Stadt, die „Königlich privilegirte Berlinische Zeitung“ (später, im Jahre 1911 wurde sie in die bekannte „Vossische Zeitung“ umbenannt) hatte ihren Redaktionssitz mitten im Zentrum der Ereignisse – an der Breiten Straße unweit des Berliner Stadtschlosses, dem Sitz des preußischen Königs.

 

Aufgaben

Lies dir zunächst die folgenden fünf Berichte der Berlinischen Zeitung aus den Tagen zwischen dem 17. und dem 23. März 1848 durch. Die Quellen sind in der Originalfassung abgeschrieben. Du kannst sie dir, wenn du auf die Links klickst, auch selber ansehen.

 quellen

1 | Bearbeite das Quiz, indem du die Sätze aus den Zeitungsartikeln den richtigen Daten (17. März, 20. März oder 22./23. März) und dem jeweiligen Blickwinkel (Blick auf die Revolutionäre oder Blick auf den König und das Militär) zuordnest. Um das Quiz zu lösen, musst du noch einmal in die Quellen schauen. Kontrolliere dein Ergebnis (blauer Button unten rechts).

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Stichworte zum Modul Märzrevolution 1848 in Berlin | Revolution 1848 | Zeitungen | Textquellen | Geschichte | Geschichtsunterricht | Unterricht

Die Antworten zu den Aufgaben kannst du entweder in deine Geschichtsmappe schreiben – ganz einfach mit Stift und PapierDu kannst die Antworten aber auch in die Textfelder unter den Aufgaben eingeben und anschließend ausdrucken oder als pdf abspeichern. Klicke dafür auf das Drucker-Symbol. Hier erhältst du weitere Informationen

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Charleston | „…reinigt die Tradition vom Staub der Jahrzehnte.“ https://segu-geschichte.de/charleston/ Tue, 08 Sep 2015 12:37:49 +0000 https://segu-geschichte.de/?page_id=5507 Weimarer Republik | Modul 6 | Quellen untersuchen: Textquellen | Wandel und Umbrüche | Musik und Tanz | ◻◻ mittel | ca. 20 min | optionale vertiefende Aufgabe: 10 min French Walery: Josephine Baker tanzt Charleston, Paris, Foto von 1926 | Vollständiges Bild und Bildnachweis (Public Domain, Wikimedia): Bild anklicken   Demokratien sind offene Gesellschaften. Die Menschen können sich frei äußern und gerade im Bereich der Kultur – in Literatur, Kunst, Musik und Mode – kommen immer wieder neue Stilrichtungen und „Trends“ auf. Im 20. Jahrhundert wurden solche Trends zunehmend international: Amerikanische Stars lösten auch in Europa Begeisterung aus – zum Beispiel Josephine Baker, die den Tanzstil Charleston und die Jazz-Musik in Europa bekannt machte. Dieses Video zeigt Baker bei ... weiterlesen ...

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Weimarer Republik | Modul 6 | Quellen untersuchen: Textquellen | Wandel und Umbrüche | Musik und Tanz | ◻◻ mittel | ca. 20 min | optionale vertiefende Aufgabe: 10 min

CharlestonFrench Walery: Josephine Baker tanzt Charleston, Paris, Foto von 1926 | Vollständiges Bild und Bildnachweis (Public Domain, Wikimedia): Bild anklicken

 

Demokratien sind offene Gesellschaften. Die Menschen können sich frei äußern und gerade im Bereich der Kultur – in Literatur, Kunst, Musik und Mode – kommen immer wieder neue Stilrichtungen und „Trends“ auf. Im 20. Jahrhundert wurden solche Trends zunehmend international: Amerikanische Stars lösten auch in Europa Begeisterung aus – zum Beispiel Josephine Baker, die den Tanzstil Charleston und die Jazz-Musik in Europa bekannt machte. Dieses Video zeigt Baker bei einem Auftritt in Paris aus dem Jahr 1927. Es handelt sich um einen kurzen Ausschnitt aus der „La Revue Nègre“ oder „Neger-Revue“ – so der Name der Show, mit der sie in Paris und Berlin in Revue-Theatern auf der Bühne stand. Solche Shows waren damals sehr populär und der Begriff des „Negers“ war (anders als heute) beim Publikum eher positiv besetzt. Menschen mit schwarzer Hautfarbe galten damals als exotisch und aufreizend. In Berlin ging die Begeisterung so weit, dass sich manche Leute selbst schwarz schminkten und auf „Neger-Bällen“ trafen, um ausgelassen Charleston zu tanzen. Aus der Rückschau kann man sicher kritisch anmerken, dass es bei solcher Begeisterung auch nur um positive Vorurteile (aber eben um Vorurteile!)  handelte. Außerdem gab es starke kritische Stimmen zu Josephine Baker und ihren freizügigen Tänzen. In der rechten Presse wurde sie z.B. als „Nigger“ (dieser Begriff war auch damals schon ein Schimpfwort) bezeichnet.

 

Aufgaben

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2 | In einem Zeitschriftenartikel „Charleston – Jede Zeit hat den Tanz, den sie verdient“ vom Oktober 1926 beschreibt die Autorin Katharina Rathaus den neuen Tanzstil.

a) Lies dir den Artikel durch und setzte die Begriffe richtig ein.

 

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Quelle: Katharina Rathaus, „Charleston. Jede Zeit hat den Tanz, den sie verdient“, Uhu 3 (1926), S.120-21.

Worterklärungen | Ford: Amerikanische Autofirma, die seit 1926 Autos im Deutschen Reich herstellte | Strauß: Komponist | Zotteltrab: langsamer Gang | entladet: entlädt

 

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Stichworte zum Modul Goldene Zwanziger | 1920er | Weimarer Republik | Geschichte | Geschichtsunterricht | Unterricht | Charleston | Josephine Baker

Die Antworten zu den Aufgaben kannst du entweder in deine Geschichtsmappe schreiben – ganz einfach mit Stift und PapierDu kannst die Antworten aber auch in die Textfelder unter den Aufgaben eingeben und anschließend ausdrucken oder als pdf abspeichern. Klicke dafür auf das Drucker-Symbol. Hier erhältst du weitere Informationen

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Kriegsbegeisterung? | Augusterlebnis 1914 https://segu-geschichte.de/kriegsbegeisterung/ Tue, 12 May 2015 09:06:40 +0000 https://segu-geschichte.de/?page_id=802 Erster Weltkrieg | Modul 2 | Quellen analysieren: Fotos und Zeitungsberichte | Perspektiven | Geschichte(n) schreiben ◻◻ mittel | ca. 30 min | optionale vertiefende Aufgabe: 10 min Setze zu Beginn des Moduls über den Beginn des Ersten Weltkriegs das Foto richtig zusammen (im Vollbildmodus [Button unten rechts] kannst du mehr Details erkennen). Schau es dir dabei genau an. Oscar Tellgmann: Mobilmachung, Truppentransport mit der Bahn, Foto von August 1914 | eine ausführliche Analyse zum Foto hier | Bildnachweis: Tellgmann, Oscar, Bundesarchiv Bild 146-1994-022-19A, Mobilmachung, Truppentransport mit der Bahn, CC BY-SA 3.0 DE, Wikimedia   Fotos vom Beginn des Ersten Weltkriegs zeigen häufig Soldaten, die begeistert in den Krieg ziehen. Im Zusammenhang mit der „Mobilmachung“ (die Soldaten werden für den Kriegseinsatz ... weiterlesen ...

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Erster Weltkrieg | Modul 2 | Quellen analysieren: Fotos und Zeitungsberichte | Perspektiven | Geschichte(n) schreiben ◻◻ mittel | ca. 30 min | optionale vertiefende Aufgabe: 10 min

Setze zu Beginn des Moduls über den Beginn des Ersten Weltkriegs das Foto richtig zusammen (im Vollbildmodus [Button unten rechts] kannst du mehr Details erkennen). Schau es dir dabei genau an.

Oscar Tellgmann: Mobilmachung, Truppentransport mit der Bahn, Foto von August 1914 | eine ausführliche Analyse zum Foto hier | Bildnachweis: Tellgmann, Oscar, Bundesarchiv Bild 146-1994-022-19A, Mobilmachung, Truppentransport mit der Bahn, CC BY-SA 3.0 DE, Wikimedia

 

Fotos vom Beginn des Ersten Weltkriegs zeigen häufig Soldaten, die begeistert in den Krieg ziehen. Im Zusammenhang mit der „Mobilmachung“ (die Soldaten werden für den Kriegseinsatz „eingezogen“) und dem Kriegseintritt des Deutschen Reichs am 1. August 1914 wird oft vom sogenannten „Augusterlebnis“ gesprochen. Der Begriff will ausdrücken, dass es in der deutschen Bevölkerung eine große Begeisterung für den Krieg gegeben habe.

Im Deutschen Reich wurden zu Beginn des Krieges knapp vier Millionen Männer einberufen und an die Fronten geschickt, das waren ca. 40 Prozent aller 20 bis 40 Jahre alten Männer. Unter ihnen waren etwa eine Million meist sehr junge Männer, die sich freiwillig für den Kriegseinsatz meldeten. Tatsächlich gab es also einen „kriegsbegeisterten“ Teil der Bevölkerung. Aber es gab auch andere Reaktionen auf den Kriegsbeginn. Wie reagierten die Menschen auf den Beginn der Krieges Anfang August 1914?

 

Aufgaben

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Stichworte zum Modul Kriegsbegeisterung | Beginn Erster Weltkrieg | Julikrise | Mobilmachung | Augusterlebnis |  Soldaten | Krieg | Propaganda | Geschichte | Geschichtsunterricht | Unterricht | Arbeitsblatt | Fotos | Zeitung | Bilder | Bildquellen | Textquelle | Quellen

Die Antworten zu den Aufgaben kannst du entweder in deine Geschichtsmappe schreiben – ganz einfach mit Stift und PapierDu kannst die Antworten aber auch in die Textfelder unter den Aufgaben eingeben und anschließend ausdrucken oder als pdf abspeichern. Klicke dafür auf das Drucker-Symbol. Hier erhältst du weitere Informationen

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Sturm auf die Bastille | Perspektiven vergleichen https://segu-geschichte.de/bastille/ Mon, 11 May 2015 16:49:21 +0000 https://segu-geschichte.de/?page_id=676 Französische Revolution | Modul 3 | Quellen untersuchen: Zeitungsartikel und Berichte | Perspektiven | Verstehen und Urteilen | Protest und Aufruhr | ◻◻◻ schwer | ca. 40 min | optionale vertiefende Aufgabe: 10 min Jean-Pierre Houël: Prise de la Bastille, Gemälde von 1789 | Vollständiges Bild und Bildnachweis (Public Domain, Wikimedia): Bild anklicken   Am 14. Juli 1789 stürmte die Pariser Bevölkerung die Bastille. Die Einnahme der ehemaligen Bastion, die 1789 als Gefängnis genutzt wurde, gilt als erster Höhepunkt der Französischen Revolution. Es gibt verschiedene schriftliche Berichte über dieses Ereignis. Welche unterschiedlichen Perspektiven machen diese Quellen deutlich?   Aufgaben 1 | Bearbeite zum Einstieg das Quiz. Die Zitate sind den Quellen entnommen, die du gleich noch intensiver bearbeiten wirst. Zunächst sollst ... weiterlesen ...

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Französische Revolution | Modul 3 | Quellen untersuchen: Zeitungsartikel und Berichte | Perspektiven | Verstehen und Urteilen | Protest und Aufruhr | ◻◻◻ schwer | ca. 40 min | optionale vertiefende Aufgabe: 10 min

Sturm auf die BastilleJean-Pierre Houël: Prise de la Bastille, Gemälde von 1789 | Vollständiges Bild und Bildnachweis (Public Domain, Wikimedia): Bild anklicken

 

Am 14. Juli 1789 stürmte die Pariser Bevölkerung die Bastille. Die Einnahme der ehemaligen Bastion, die 1789 als Gefängnis genutzt wurde, gilt als erster Höhepunkt der Französischen Revolution. Es gibt verschiedene schriftliche Berichte über dieses Ereignis. Welche unterschiedlichen Perspektiven machen diese Quellen deutlich?

 

Aufgaben

1 | Bearbeite zum Einstieg das Quiz. Die Zitate sind den Quellen entnommen, die du gleich noch intensiver bearbeiten wirst. Zunächst sollst du – nach deinem ersten Eindruck – einschätzen, ob die Autoren der Zitate den Sturm auf die Bastille positiv oder negativ beurteilen.

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2 | Bearbeite jetzt die vier Quellen, indem du die Textabschnitte in die richtige Reihenfolge bringst. Probiere so lange (klicke dafür auf den blauen Button im Quiz unten rechts), bis alle Textabschnitte grün aufleuchten.

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Stichworte zum Modul Sturm auf die Bastille Perspektiven untersuchen | Französische Revolution | Geschichte | Geschichtsunterricht | Unterricht | Arbeitsblatt | Zeitungen | Textquellen | Multiperspektivität

Die Antworten zu den Aufgaben kannst du entweder in deine Geschichtsmappe schreiben – ganz einfach mit Stift und PapierDu kannst die Antworten aber auch in die Textfelder unter den Aufgaben eingeben und anschließend ausdrucken oder als pdf abspeichern. Klicke dafür auf das Drucker-Symbol. Hier erhältst du weitere Informationen

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Antisemitismus | „Der muss hinaus, hinaus!“ https://segu-geschichte.de/antisemitismus/ Mon, 11 May 2015 14:35:11 +0000 http://segu-blog.de/?page_id=662 Kaiserreich und Imperialismus | Modul 7 | Quellen untersuchen: Text- und Bildquellen | Ausgrenzung und Verfolgung ◻◻ mittel | ca. 30 min | optionale vertiefende Aufgabe: 20 min Textauszug aus einem Borkum-Reiseführer von 1897 | B. Huismann, Die Nordseeinsel Borkum einst und jetzt, Borkum 1897, S. 119.   Die Ausgrenzung und Verfolgung von Juden verbindet man in Deutschland meist mit der Zeit des Nationalsozialismus. Aber bereits im Kaiserreich wurden Juden diskriminiert. Im 19. Jahrhundert entwickelte sich der Massentourismus. Die Menschen reisten damals allerdings selten in fremde Länder. Beliebte Reiseziele innerhalb des Deutschen Reiches waren die Seebäder an Nord- und Ostsee. Viele dieser Touristenziele warben offen damit, dass jüdische Gäste nicht willkommen seien. Wie äußerte sich die Ausgrenzung der Juden – ... weiterlesen ...

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Kaiserreich und Imperialismus | Modul 7 | Quellen untersuchen: Text- und Bildquellen | Ausgrenzung und Verfolgung ◻◻ mittel | ca. 30 min | optionale vertiefende Aufgabe: 20 min

Antisemitismus BorkumTextauszug aus einem Borkum-Reiseführer von 1897 | B. Huismann, Die Nordseeinsel Borkum einst und jetzt, Borkum 1897, S. 119.

 

Die Ausgrenzung und Verfolgung von Juden verbindet man in Deutschland meist mit der Zeit des Nationalsozialismus. Aber bereits im Kaiserreich wurden Juden diskriminiert. Im 19. Jahrhundert entwickelte sich der Massentourismus. Die Menschen reisten damals allerdings selten in fremde Länder. Beliebte Reiseziele innerhalb des Deutschen Reiches waren die Seebäder an Nord- und Ostsee. Viele dieser Touristenziele warben offen damit, dass jüdische Gäste nicht willkommen seien. Wie äußerte sich die Ausgrenzung der Juden – und welche Folgen hatte sie?

 

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Vertiefende Aufgaben | optional | Dauer: ca. 20 min

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Autorin dieses Moduls: Elisabeth Leng, Köln

Stichworte zum Modul Bäderantisemitismus | Kaiserreich | Borkum | Seebäder | Geschichte | Geschichtsunterricht | Unterricht | Tourismus | Antisemitismus | Juden

Die Antworten zu den Aufgaben kannst du entweder in deine Geschichtsmappe schreiben – ganz einfach mit Stift und PapierDu kannst die Antworten aber auch in die Textfelder unter den Aufgaben eingeben und anschließend ausdrucken oder als pdf abspeichern. Klicke dafür auf das Drucker-Symbol. Hier erhältst du weitere Informationen

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