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Hinweise zur Erstellung der Literaturarbeit

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0. SPRACHE IM ALLGEMEINEN

  • Sachlichkeit: In kurzen Sätzen treffende, geläufige Wörter verwenden. Ein Synonymwörterbuch hilft dir bei einer variantenreichen Wortwahl. Übersichtliche Sätze verwenden und im Satzbau variieren. Keine Phrasen oder abgenutzte Floskeln verwenden, keine pathetischen Superlative, sondern den eigenen, nüchternen Sachverstand sprechen lassen. Füllwörter und sprachliche Wiederholungen vermeiden; nur Fremdwörter verwenden, die passen und die man selbst verstanden hat.
  • Keine Gedankensprünge: Gedankensprünge vemeiden, also logisch von einem Schritt zum nächsten kommen und Überleitungen (mit Konjunktionen) formulieren.
  • Gliederung: Achte beim Aufbau der Arbeit darauf, dass du Wesentliches vom Unwesentlichen unterscheidest.
  • Eindringlichkeit: Ziele auf eine angemessene Länge der einzelnen Textteile und des gesamten Textes; vermeide Weitschweifigkeit. Der Text kann aber auch zu knapp gehalten sein, so dass du deine Gedanken kaum für andere einsichtig darlegen kannst.

Zum Formulieren und Überarbeiten - von der Rohfassung zur Endfassung:

  • Eine Rohfassung der Arbeit entsteht Schritt für Schritt. Dabei muss nicht von vorne nach hinten geschrieben werden, sondern man kann seine Arbeit auch mosaikartig entstehen lassen. Es muss aber darauf geachtet werden, dass der rote Faden nicht verloren geht. Die Gefahr, den Faden zu verlieren, ist jedoch bei einer guten Disposition gering.
  • Eine Rohfassung ist eine Rohfassung ist eine Rohfassung: Sie muss daher mehrmals kritisch nach zumindest folgenden Gesichtspunkten überarbeitet werden: sachliche Richtigkeit, Logik des Gedankengangs (Versteht auch eine mit dem Thema nicht vertraute Leserin meine Gedankengänge? Führe ich den Leser so, dass er sich in meiner Gedankenwelt zurechtfinden kann?), Stil (ganze Sätze, Schrift-Sprache, sachlich-objektiv, verständlich auch für Nicht-Eingeweihte), Rechtschreibung, Einheitlichkeit im Zitieren, Bibliographieren etc. Man konzentriert sich dabei am besten pro Überarbeitung auf einen dieser Punkte: Man kann nicht zugleich auf die Logik des Gedankengangs und die korrekte Schreibung achten.
  • Denk daran: Selbst der geübteste Schreiber findet in den eigenen Texten nicht alle Fehler! Gib daher deinen (fertigen) Text anderen zum Lesen. Lass deinen Text auch mindestens eine Woche ruhen, bevor du ihn zum letzten Mal überarbeitest: Wenn du deine Gedankengänge nur mühsam oder gar nicht mehr nachvollziehen kannst, dann ist etwas falsch gelaufen.
  • Die Endfassung der Arbeit enthält die Resultate der Nachforschungen und der Überlegungen. Sie gibt die Wege und Umwege, die zu diesen Resultaten geführt haben, entweder gar nicht wieder oder nur dort, wo das für die Resultate selber wichtig ist. Sehr vieles von der geleisteten Arbeit wird deshalb in der Endfassung nicht sichtbar.

A. INHALTSANGABE

In deiner Arbeit musst du eine Zusammenfassung des Inhalts geben.

Hinweise zu Herstellung und Gliederung einer Inhaltsangabe:

  • Die Inhaltsangabe skizziert, worum es in einem Text (oder etwas Ähnlichem) geht. Was für das Verständnis der Handlung oder des Sachverhalts nicht zwingend erwähnt werden muss, wird weggelassen.
  • Das bedeutet, dass auf das Element der Spannung und auf unterhaltsame Details zu verzichten ist.
  • Vom chronologischen Ablauf der Geschehnisse kann abgewichen werden.
  • Die Einleitung enthält im Normalfall kurze Angaben zu Titel und Gattung des Werks (und falls dies nicht in einem eigenen Kapitel geliefert wird zum Autor/zur Autorin).
  • Im Hauptteil wird das Wesentliche des Inhalts so festgehalten, dass Drittpersonen sich mühelos ein Bild machen können: Schauplatz und Zeit der Handlung, Hauptpersonen, Ereignisse in ihrem zeitlichen Ablauf.

Zur Sprache:

  • sachlichen Stil wählen, d. h.

- nicht wertend, sondern möglichst neutral formulierern

- Aussagesätze verwenden

- wörtliche Zitate in indirekter Rede wiedergeben

- zugunsten der Kürze auf Anschaulichkeit verzichten

  • die Zeitform des Präsens wählen
  • Text mit eigenen Worten formulieren, keine Passagen des Originals übernehmen.

B. BIOGRAPHIE AUTOR

Die biografischen Angaben zur Autorin/zum Autor sollen nicht ausführlich ausfallen. Sinnvoll ist es, Hinweise zur Herkunft, zur Ausbildung, zum beruflichen Werdegang, zur persönlichen Entwicklung (Beziehungen und Ähnliches) zu geben. Zudem soll überblicksartig auf das dichterische Schaffen eingegangen werden, auch auf die Grundthematik der Werke. Die Zeit, in der die Autorin/der Autor das zu behandelnde Werk geschrieben hat, verdient bei der Darstellung grösseres Gewicht.

Zur Sprache:

  • sachlichen Stil wählen

- nicht wertend, sondern neutral formulieren

- Aussagesätze verwenden

- zugunsten der Kürze auf Anschaulichkeit verzichten

  • Zeitform des Präsens wählen
  • Text mit eigenen Worten formulieren.

C. und D. ANALYSE

  • Zuerst müssen die einschlägigen Stellen herausgearbeitet werden. Dazu ist ein selektives Vorgehen nötig: Ein Überfliegen des Textes bzw. der relevanten Abschnitte vermittelt einen Überlick. Die entsprechenden Stellen werden angestrichen oder notiert. Oft genügt es, den Zusammenhang zu erfassen und sich wichtige Punkte zu merken.
  • Wenn feststeht, welche Stellen gründlich bearbeitet werden müssen, folgt ein konzentriertes Lesen und das Festhalten von Wichtigem in eigenen Worten oder in Form von Exzerpten.

E. INTERPRETATION

Bei der Schlussinterpretation des Textes sollen wichtige Ergebnisse der Beobachtungen, die Sie in der Analyse gemacht haben, persönlich beurteilt werden. Dabei kann die innere Schlüssigkeit des Textes erörtert werden: Sind die Elemente des Textes sinnvoll aufeinander abgestimmt? Passen inhaltliche Aussage und formale Gestaltung zusammen? Gibt es Brüche ohne erkennbaren Zweck? Ist die gedankliche Entfaltung der Aussagen überzeugend? .

Auch die Tendenz der Aussage kann im Vergleich mit anderen Positionen kritisch kommentiert werden: Ist die Sichtweise der Autorin akzeptabel? Sind ihre Wirklichkeitsdarstellung, ihr weltanschaulicher Standpunkt aus heutiger Sicht noch nachvollziehbar oder gar unterstützenswert? Wie ist die Intention des Textes zu beurteilen? Hat der Text für aktuelle LeserInnen eine Bedeutung?

Weiter mögliche Fragen sind: Wie wirkt der Text auf den Leser? Wie bewertet der Leser den Text? Welche Hauptaussage hat der Text? evtl. welche Intention hat der Verfasser?

D. LITERATUR

siehe hier

diese Angaben wurden modifiziert aus: http://mypage.bluewin.ch/Looser.Roman/SchreibenFacharbeitSprache.rtf

erneuert: 09.09.2018 13:10 Sprache | Gesellschaft | InfKul | Informatik | VA | Klassen | Home | mailto BR | © Studio BR